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Korinth

Ident. Nr.: 18214934

ObjID: obj:2363235

Details (Expert)

Datierung
ca. 430-405 v. Chr.
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 4,23 g
Durchmesser: 19 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: K [K als Koppa]. Bellerophon auf dem gezäumten Pegasos nach r.

Rückseite: K [K als Koppa]. Chimäre nach l. gehend, Schlangen- und Löwenkopf blicken nach l., der Ziegenkopf ist in die Frontale gedreht. Die l. Vorderpfote steht auf einem Speer (?), die r. Pfote und das Löwenmaul halten einen weiteren Speer, welcher den Ziegenkopf ...

Kommentar: Korinth ist eine der wichtigsten Münzstätten im griechischen Mutterland. Wegen ihrer Bedeutung als Handelsstadt am Isthmos der peloponnesischen Halbinsel prägte Korinth bereits seit dem frühen 6. Jh. v. Chr. Münzen. Zunächst konzentrierten sich die Münzbilder auf Pegasos, welcher vom korinthischen Heros Bellerophon gezähmt wurde und mit dessen Hilfe er die Chimäre besiegte. Ab dem 4. Jh. v. Chr. wird auch die Kampfszene selbst auf den Münzen gezeigt. Ein archaisierendes Element der Münzgestaltung ist das Festhalten an dem Buchstaben Koppa als altem Anfangsbuchstaben der Münzstätte bis in das 3. Jh. hinein.

Literatur: Friedländer - von Sallet Nr. 126 (dieses Stück); K. Regling, Die antike Münze als Kunstwerk (1924) Nr. 676 Taf. 32 (dieses Stück); J. Warren, The Trihemidrachms of Corinth, in: C. M. Kraay - G. K. Jenkins, Essays in Greek Coinage presented to S. Robinson (1968) 126 Nr. 2,1 a Taf. 13,3 (dieses Stück, um 405 v. Chr.?); P. R. Franke - M. Hirmer, Die griechische Münze (1972) 106 Nr. 488 Taf. 153 (dieses Stück, 415-390 v. Chr.); Schultz (1997) Nr. 29 (dieses Stück, 430-405 v. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18214934

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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