Details (Expert)
- Datierung
- ca. 420-410 v. Chr.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 17,04 gDurchmesser: mm 23-27 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2363357
Objektbeschreibung
Vorderseite: Viergespann (quadriga) im Galopp nach r. in Dreiviertelansicht. Nike im gegürteten Peplos mit Siegeskranz nach l. fliegend, den Lenker bekränzend. Auf der Abschnittslinie in sehr kleinen Buchstaben die Signatur EYAINETO, darunter ein liegendes ...
Rückseite: [ΣYPΑΚΟΣΙΟΣ]. Weiblicher Kopf (Arethusa) nach l. mit Perlenkette und spiralförmigen Ohrschmuck. Haare hinten in Nackentuch (sphendone), mit Sternen verziert, aufgenommen, deren Bänder vorn zusammengebunden sind. Darum vier Delphine. Auf Sphendone Signatur ...
Kommentar: Die versteckte Signatur auf der Sphendone weist den Rückseiten-Stempel als ein Werk des Stempelschneiders Eukleidas aus. Das Bildmotiv der Vorderseite ist nach Ausweis der Signatur Euainetos zuzuweisen. Der linksgewandte Kopf (wahrscheinlich Arethusa) zeigt in der Drapierung der Haare Ähnlichkeiten mit älteren Kopfseiten, diese sind allerdings rechtsgewandt und weniger detailreich in der Zeichnung der Locken.
Literatur: L. O. T. Tudeer, Die Tetradrachmenprägung von Syrakus in der Periode der signierenden Künstler (1913) Nr. 37 b (dieses Stück, ca. 425-413 v. Chr.); E. S. G. Robinson - M. Castro Hipólito, A Catalogue of the Calouste Gulbenkian Collection of Greek Coins I (1971) Nr. 276 (421-385 v. Chr.); Schultz (1997) Nr. 153 (um 415 v. Chr.). Vgl. zum Vorbild der Frisur: E. Boehringer, Die Münzen von Syrakus (1929) Reihe XXIVX. Vgl. zu Eukleidas: M. R.-Alföldi, Eukleidas - ein Goldschmied?, in: H. Nilsson (Hrsg.), Florilegium Numismaticum. Studia in honorem U. Westermark edita (1992) 357-362.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215121
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
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