Logo

Silberbarren (Gusskönig)

Ident. Nr.: 18215417

ObjID: obj:2363617

Details (Expert)

Datierung
nach 1382
Geografische Bezüge
Fundort: Deutschland,
Land
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 195,4 g
Durchmesser: 62 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: Runder Barren (Gusskönig) mit drei Stempeln: Krone, Wolfsangel und Lindenzweig.

Kommentar: Der Barren stammt aus einem im 19. Jahrhundert gehobenen Schatz in Halberstadt. Die Krone ist das Zeichen des Vertrages der niedersächsischen Städte von 1382, die Wolfsangel das Zeichen des Bundesmitglieds und Emittenten Halberstadt, der Lindenzweig vermutlich das Zeichen des Silberbrenners.

Literatur: J. Menadier, Münzdenkmäler des Sächsischen Städtebundes, Amtliche Berichte aus den Königlichen Kunstsammlungen 33, 1911/12, 186 Abb. 84 b (dieses Stück); A. Suhle, Deutsche Münzgeschichte von den Anfängen bis zum 15. Jahrhundert (1968) 184 Abb. 274 (dieses Stück); B. Kluge, Münze und Geld im Mittelalter (2004) Nr. 53 (dieses Stück); B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 505 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215417

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Friedland, Sagan und Mecklenburg: Albrecht von Wallenstein (Waldstein)

Vorderseite: ALBERTVS D G DVX - MEGAPOL FRIDL. Barhäuptiges Brustbild Albrechts von Wallenstein leicht nach rechts gewandt in einem verzierten Harnisch- und glattem Stehkragen, auf der rechten Schulter drapierte Feldherrnbinde. Unten das Münzmeisterzeichen.Rückseite: ET SAGAE PRINC - VANDAL 1631. Der mit einem hermelinverbrämten Fürstenhut (ohne Bügel und Perlsaum) überhöhte, mehrfeldige Wappenschild, umlegt mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies.Kommentar: Der dreizehnfeldige Schild umfasst die Bilder der Herzogtümer Mecklenburg (Büffelkopf von vorn), Friedland (Adler) und Sagan (Hüftbild eines Engels von vorn), der Herrschaft Flinsberg (doppelschwänziger Löwe nach links), des Fürstentums der Wenden (Büffelkopf nach rechts), der Familie von Wallenstein (vier aufrecht stehende Löwen), der Grafschaft Schwerin (quer geteiltes, rot und gold damasziertes Feld), der Herrschaft Rostock (nach rechts steigender Greif) und der Herrschaft Stargard (weiblicher Arm mit einem Ring nach links).Literatur: A. Meyer, Albrecht von Wallenstein (Waldstein) Herzog von Friedland und seine Münzen (1886) 96 Nr. 284; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 145. - Zum Münzmeisterzeichen vgl. E. Nohejlová-Prátová, Das Münzwesen Albrechts von Wallenstein (1969) 18-21.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224826