Details (Expert)
- Beteiligte
- Markgrafschaft: Friedrich III. (1349-1381), Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen,
Münzherr*in - Datierung
- ca. 1364-1450
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,16 gDurchmesser: 29 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2363667
Objektbeschreibung
Vorderseite: [+ FRID DI GRA TVRING LANGRAV]. Lilienkreuz im Vierpass, in den Winkeln C-R-V-X. Gegenstempel halber Stern.
Rückseite: [GROSSVS MARChIO MISNENSIS]. Meißnischer Löwe nach links.
Kommentar: Neben den Prager Groschen sind auch Meißner Groschen in großer Zahl durch deutsche Städte gegengestempelt (kontermarkiert) worden (Niedersachsen, Westfalen, Hessen, Thüringen). Damit wurden durch die Städte im zweiten und dritten Viertel des 15. Jh. angesichts eines knappen Münzgeldbestandes ältere Groschen mit bestimmter Wertfestlegung im Verkehr zugelassen. Durch die Gegenstempel (Kontermarken) sind die Groschen deformiert und durch die lange Zirkulationszeit schlecht erhalten, so dass eine genaue numismatische Bestimmung nach den bei Krug (1974) aufgeführten Varianten unmöglich ist. - Dieser nach Krug (1974) ab etwa 1364 durch Markgraf Friedrich III. in Freiberg geprägte Groschen ist durch die Stadt Korbach (halber Stern) gegengestempelt worden.
Literatur: G. Krug, Die meissnisch-sächsischen Groschen 1338-1500 (1974) Nr. 123-310 (Münztyp); H. Krusy, Gegenstempel auf Münzen des Spätmittelalters (1974) 147 Nr. K 6, 9 a (Gegenstempel Korbach).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215537
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de