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Köln: Konrad von Hochstaden

Ident. Nr.: 18215683

ObjID: obj:2363763

Details (Expert)

Datierung
1244-1261
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 1,27 g
Durchmesser: 16 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: [Umschrift nicht erhalten]. Sitzender Barhäuptiger mit Tonsur (Konrad), in der Rechten Kranz (Perlkreisringel), in der Linken Buch.

Rückseite: [...]ERE[...]. Tormauer, darin turmartiges Gebäude. Zu dessen Seiten je eine Rosette auf langem Stab.

Kommentar: Der Münztyp wird im allgemeinen den Grafen von Waldeck zugelegt und das Bild des Erzbischofs nicht auf ein erzbischöfliches Münzrecht in Korbach, sondern als Hinweis auf den Kölner Erzbischof als Herzog von Westfalen gedeutet. Sehr ungewöhnlich ist das ungeistliche Attribut des Waldeck/Korbacher Münzzeichens (Perlkreisringel) in der Hand des Erzbischofs, der zudem nur als gewählter, aber noch nicht inthronisierter Erzbischof dargestellt ist. Es fehlen Mitra, Krummstab und Pallium.

Literatur: H. Grote, Die Waldeckschen Münzen des Mittelalters, in: Münzstudien 5 (1867) 107 Nr. 15; W. Hävernick, Die Münzen von Köln I (1935) Nr. 1068.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18215683

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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