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Mailand: Stadt

Ident. Nr.: 18218859

ObjID: obj:2365580

Details (Expert)

Datierung
1155-1190
Geografische Bezüge
Italien,
Land
Material / Technik
—
Abmessungen
Gewicht: 0,93 g
Durchmesser: 16 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: + FREDERICVS [Fredericus]. Im Feld um einen Punkt kreisförmig IPRT (Imperator).

Rückseite: AVC / +IED/IOLA/NIV [Augustus Mediolanium]. Vierzeilig Schrift.

Literatur: E. Biaggi, Monete e zecche medievali Italiane dal sec. VIII al sec. XV (1992) Nr. 1416; Corpus Nummorum Italicorum V (1914) 51 Nr. 1-11; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 748; Kat. Staufer (2010) 146 Nr. IV.B.4.11 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18218859

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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Theodosius I.

Theodosius I.

Vorderseite: D N THEODO-SIVS P F AVG. Drapierte Panzerbüste des Theodosius I. mit Diadem in der Brustansicht nach r.Rückseite: VICTOR-IA AVGG // COM. Zwei Kaiser mit Nimbus sitzen nebeneinander in Frontalansicht, gemeinsam einen Globus haltend. Über ihnen der Oberkörper einer Victoria in Frontalansicht. Unten zwischen ihnen ein Palmzweig. Beider Beine sind bedeckt. Im l. F. T, im r. F. R.Kommentar: Die Abkürzung COM steht für den Comes Auri, den für die Herstellung der Solidi zuständigen Hofbeamten, TR im Feld verweist auf die Prägestätte Trier, wo nun wieder nur ein Offizin Goldmünzen prägte. - Flavius Theodosius war am 11.1. 347 oder 346 n. Chr. in Spanien geboren worden und Sohn eines gleichnamigen Vaters und der Thermantia. Er war seit 376 mit Aelia Flavia Flaccilla verheiratet, nach ihrem Tod heiratete er 387 n. Chr. die Galla. Seit dem 19.1.379 war er Augustus. Im Jahre 380 n. Chr. ließ er sich nach einer Krankheit taufen. Am 19.1.383 n. Chr. erhob er seinen ca. sechsjährigen Sohn Arcadius zum Augustus, am 23.1.393 zudem den nunmehr neunjährigen Honorius. Theodosius erließ 391/392 n. Chr. mehrere Gesetze gegen den heidnischen Glauben und machte damit das Christentum zur Staatsreligion. Er starb am 17.1.395 n. Chr. in Mailand und wurde in Constantinopolis bestattet. Nach seinem Tode wurde das römische Reich unter seinen Söhnen in eine Ost- und eine Westhälfte aufgeteilt.Literatur: RIC IX Nr. 90 b; G. Depeyrot, Les Monnaies d'or de Constantin II à Zénon (1996) 124 Trier Nr. 53/2 (Juni 389-391 n. Chr.).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18200902