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Spanien: Philipp V.

Ident. Nr.: 18221966

ObjID: obj:2367512

Details (Expert)

Beteiligte
Königtum (MA/NZ): Philipp V. (1700-1746), König von Spanien,
Münzherr*in
Datierung
1736-1746
Geografische Bezüge
Münzstätte/Ausgabeort: Bogotá
Material / Technik
—
Abmessungen
Gewicht: 26,69 g
Durchmesser: 31 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: PHILIPPVS [V DEI GRATIA]. Umschrift, im Feld das gekrönte spanische Wappen, links neben dem Wappen das Münzstättenzeichen F - S.

Rückseite: [+ H]ISPANIAR[VM E]T - I[NDI]ARV[M REX]. Umschrift, im Feld im Achtpass durch Kreuz geteilt vier Felder mit Löwen und Türmen.

Kommentar: Eine Unze (onza de oro).

Literatur: A. Clemente - J. Cayón, Las Monedas Españolas I (2005) 1008 f. Nr. 10075 (1744) bzw. 1088-1089 (1746-1747); G. S. Cuhaj - T. Michael, Standard catalogue of world coins 1801-1900. 6. Auflage (2009) 138 Nr. 24 (datiert 1736-1746).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18221966

Letzte Aktualisierung: 30.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Constantius II.

Constantius II.

Vorderseite: D N FL CONSTA-NTIVS P F AVG. Büste des Constantius II. im Konsularsgewand mit Diadem sowie einem Adlerzepter in der r. Hand in der Brustansicht nach r.Rückseite: DEBELLATO-RI GENTT // BARBARR. Constantius II. im Panzer reitet mit eingelegter Lanze nach r. über einen gefallenen Feind hinweg und auf einen zweiten niederbrechenden Gegner zu.Kommentar: Die Rs. ist stempelgleich mit anderen Rs., die auf der Vs. das Bildnis des Constans tragen. - Flavius Iulius Constantius war der zweite von drei Söhnen des Constantinus I. und der Fausta. Er wurde am 7.8.317 n. Chr. in Sirmium geboren. Am 8.11.324 n. Chr. erhielt Constantius den Rang eines Caesar, ab dem 9.9.337 teilte er sich als Augustus die Herrschaft mit seinen Brüdern. Nach dem Tod des Constantinus II. im Jahre 340 und des Constans 350 n. Chr. war er der einzige überlebende Sohn des Constantinus I. Erfolgreich konnte er die Usurpation des Magnentius 353 niederwerfen und ernannte erst Constantius Gallus, dann Iulianus zu seinem Mitherrscher. Während der Vorbereitungen zum Kampf mit dem von seinen Truppen zum Augustus ausgerufenen Iulianus starb Constantius II. am 3.11.361 n. Chr. nahe Tarsos in Kilikien. Obwohl Constantius schon während seiner Herrschaft das Christentum tatkräftig unterstützt hatte, ließ er sich wie sein Vater erst auf dem Totenbett taufen.Literatur: H. Dressel, Die römischen Medaillone des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin (1973) 379 f. Nr. 238 Taf. 27; Gnecchi II 146 Nr. 4 Taf. 136,3 (dieses Stück); RIC VIII Nr. 345 (dieses Stück, datiert 337-340 n. Chr.).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18211517

Domitianus: Fälschung (Paduaner)

Domitianus: Fälschung (Paduaner)

Vorderseite: IMP CAES DOMIT AVG GERM COS [...]. Kopf des Domitianus mit Lorbeerkranz nach r.Rückseite: PONT MAX [...] // S C. Domitianus sitzt nach l. auf einem niedrigen Podium mit zwei Gefäßen, vor ihm empfängt ein Bürger, stehend nach r. mit Kind, vom Kaiser Räucherwerk (suffimenta), dreisäuliger Tempel im Hintergrund.Kommentar: Die Münze ist untergewichtig und hat keinen deutlichen Prägerand. Die Umschrift ohne Hinweis auf die Saecularspiele ist ungewöhnlich. Bereits von J. Friedländer wurde sie als ein 'Paduaner' Giovanni Cavinos verdächtigt. - Die Saecularspiele des Jahres 88 n. Chr. haben zwei auf den Münzen dargestellte Vorspiele: Einmal die vom Kaiser veranlasste Verteilung von Räucherwerk zur rituellen Reinigung an die Bevölkerung durch die quindecimviri sacris faciundis, dann die rituelle Gabe von Früchten von den Bürgern an den Kaiser als einen der quindecimviri sacris faciundis.Literatur: Beger, Thes. Br. III 108 (dieses Stück); C. Johnson - R. Martini, Milano. Civiche Raccolte Numismatiche. Catalogo delle Medaglie II. del Secolo XVI Cavino, Bolletino di Numismatica Monografia 4.II.2. (1989) 145-147 Nr. 1618-1626 (geprägte und gegossene Exemplare). Vgl. RIC II Nr. 376 (Legende abweichend); BNat III Nr. 462 (dito). Vgl. RIC II-1² Nr. 628-631 (authentische hybride Gepräge der LVD SAEC-Serie). Vgl. zu den ludi saeculares: BMCRE II XCV-XCVI; M. Grunow Sobocinski, Visualizing Ceremony: The Design and Audience of the Ludi Saeculares Coinage of Domitian, AJA 110, 2006, 581-602.Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18211397

Drusus (Maior): Fälschung

Drusus (Maior): Fälschung

Vorderseite: [NERO CL]AVDIVS DRVSVS GERMANICVS IM[P]. Kopf des Nero Claudius Drusus nach l.Rückseite: [TI CLA]VDIVS CAES-AR AV[G P M TR P IMP P P // S C]. Claudius sitzt in der Toga nach l. gewandt auf einem Amtsstuhl (sella curulis). Er hält in der r. Hand einen Lorbeerzweig, auf dem Boden liegen verschiedene Gegenstände der militärischen Ausrüstung.Kommentar: Diese Münze ist im Stil von anderen Münzen dieses Typs abweichend und besitzt auch ein viel geringeres, eher einem Dupondius entsprechendes Gewicht, zudem weist das flaue Relief hier auf eine Gussfälschung hin (die dann wohl schon von einem gefälschten Vorbild genommen wurde). - Der Titel Pater Patriae (Vater des Vaterlandes) wurde durch Kaiser Claudius im Jahre 42 n. Chr. angenommen. Auf dieser Münze sind der Vater, Nero Claudius Drusus Germanicus (Drusus der Ältere/Drusus maior), und der Sohn, Kaiser Claudius, gemeinsam abgebildet. Die Rückseite reflektiert zwei unterschiedliche Funktionen eines Herrschers: die um ihn herum liegenden Waffen und Ausrüstung sprechen für den militärischen Bereich und die sella curulis sowie die Toga verweisen auf den höchsten Beamten im Reich.Literatur: Vgl. für typgleiche Münzen im Sesterzgewicht: BMCRE I 192 f. Nr. 208-211 (ab 42 n. Chr.); RIC I² Nr. 109 (ca. 50?-54 n. Chr.); H.-M. von Kaenel, Münzprägung und Münzbildnis des Claudius. AMuGS IX (1986) 138 ff. Nr. 1839-1884 Münztyp 72 (42-43 n. Chr.); BNat II Nr. 198-203 (42-43 n. Chr.).Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18210968