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Galeria Valeria

Ident. Nr.: 18230441

ObjID: obj:2371953

Details (Expert)

Beteiligte
Antike Herrscherprägung: Galerius Maximianus,
Münzherr*in
Datierung
307-308 n. Chr.
Geografische Bezüge
Türkei,
Land
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 5,07 g
Durchmesser: 20 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: GAL VAL-ERI[A] AVG. Drapierte Büste der Galeria Valeria mit Diadem in der Brustansicht nach r.

Rückseite: VENE[RI] VICTR-ICI NK YLXC // SMN [NK, LV ligiert]. Venus steht mit einem Apfel in der r. Hand nach l., mit der l. Hand lupft sie ihr Gewand.

Kommentar: Rechts gelocht. - Die Rs.-Aufschrift endet mit einer bisher nicht vollständig verstandenen Buchstabenfolge: das NK ist sicher als Monogramm des Stadtnamens Nikomedia zu verstehen, die Zeichen YLXC sind jedoch noch nicht hinreichend erklärt. Vgl. RIC VI 547 Anm. 1. - Galeria Valeria war eine Tochter des Diocletianus und seit 293 n. Chr. mit Galerius verheiratet. Wohl im Jahre 308 n. Chr. wurde sie zur Augusta erhoben. Im Mai 311 flüchtete sie vor Licinius zu Maximinus Daia und lebte bis 313 im Exil in Syrien. Sie wurde nach fast anderthalbjähriger Flucht Ende 314 n. Chr. auf Befehl des Licinius hingerichtet.

Literatur: Beger, Thes. Pal. 365 = Beger, Thes. Br. II 790; M. Pinder, Königliche Museen. Die antiken Münzen (1851) 218 Nr. 1010 Taf. 2,7 (dieses Stück, Zeichnung); Friedländer - von Sallet Nr. 1049; RIC VI Nr. 47 (datiert ca. 307 bis Ende 308 n. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18230441

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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