Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1625
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 87,02 gDurchmesser: 68 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2373180
Objektbeschreibung
Vorderseite: FRIDERICUS ULRICUS DEI GRATIA DUX BRUNSUICENSIS ET LUNEBURG. Fünffach behelmtes Wappen mit Zier, rechts gehalten von einem wilden Mann. Unten das Münzmeisterzeichen H-S mit Zainhaken (Henning Schreiber). Oben 16-25.
Rückseite: ECCE METALLIFERI CHELYS ANTEA EFLICTA IACOBI NUC PTER MODUL ARGETIPODER DONAT / SINE DEO NIHIL FELICITER SVCCEDIT [Siehe, die vorher zerschlagende Leier des metalltragenden Jacob gibt nun ein volles Maß der Silberausbeute. Ohne Gott gelingt nichts glücklich. Innere Teil der Umschrift gegen den Uhrzeigersinn]. Unter strahlendem hebräischen Namen des Herrn, der stehende Heilige Jakob der Ältere mit Hut. Seine linke Hand ist auf den Stab gestützt. Unten die punzierte Wertzahl 3 in Kartusche zwischen dem Münzzeichen H-Z.
Kommentar: Dicke 3 mm. Prägung anläßlich neuer Silberfunde in der St. Jakobs-Grube bei Lautenthal. Auf der Rückseite in Tusche die Ziffer 3588 sowie im r. F. X. Henkelspur zur Präsentation der Rückseite. - Die Initialen des Münzzeichens H-Z können bisher nicht aufgelöst werden.
Literatur: G. Duve, Geschichte der Braunschweig-Lüneburgischen Löser-Taler (1966) 64 Nr. 13; E. Fiala, Münzen und Medaillen der Welfischen Lande IV. Das mittlere Haus Braunschweig Linie Wolfenbüttel (1906) Nr. 1089; G. Welter, Die Münzen der Welfen seit Heinrich dem Löwen I (1971) Nr. 1031.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18232373
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de