Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 321-323 n. Chr.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,12 gDurchmesser: 20 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2380187
Objektbeschreibung
Vorderseite: CONSTA-NTINVS AVG. Drapierte Büste des Constantinus I. mit Lorbeerkranz in der Brustansicht nach l. Adlerzepter in der r. Hand.
Rückseite: BEATA TRAN-QVILLITAS // Punkt STR Punkt [„Heitere, glückliche Zeiten“]. Profilierter Altar in der Dreiviertelansicht, darauf ein Globus, darüber drei Sterne. Auf dem Altar die dreizeilige Aufschrift VO/TIS / XX.
Kommentar: Schrötlingsriss - Die innen- und außenpolitisch 'heitere und glückliche Zeiten' versprechende Münzemission ‚Beata Tranquillitas‘ entstand 321 n. Chr. am Hof der Verwaltungsmetropole Trier. Es handelt sich um eine massenhaft und in zahlreichen Varianten ausgegebene Serie der Reichsprägung, die nach den vorkommenden Münzzeichen in vier Haupt- und vier Nebenemissionen gegliedert werden kann. Diese wurden in den Prägestätten von Trier, London und Lyon ausgegeben. Ist auch der Grundtyp immer ähnlich gestaltet, so besteht doch ein großer Detailreichtum an den verwendeten Vorderseitenbildnissen, in Schmuckelementen z.B. am Brustpanzer, auf dem Schild des Kaisers oder seinem Helm sowie beim Globus der Münzrückseite.
Literatur: RIC VII Nr. 370 (322-323 n. Chr.); D. Alten - C.-Fr. Zschucke, Die römische Münzserie Beata Tranquillitas in der Prägestätte Trier 321-323. Kl. Reihe Trierer Münzfreunde e.V. 13 (2004) 36 Nr. 113 Taf. 4 (dieses Stück, 322 n. Chr.).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18249262
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de