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Köln: Kuno von Falkenstein als Vikar

Ident. Nr.: 18253038

ObjID: obj:2382523

Details (Expert)

Datierung
1369-1370
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Gewicht: 3,5 g
Durchmesser: 22 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: + CVNO AREP-VS TREVERE. Heiliger Petrus mit Kreuzstab und Schlüssel steht auf Säulenknauf mit dem Familienwappen des Vikars (Minzenberg) in gotischem Torbogen. Außen an den Säulen je ein Giebelhäuschen auf Postament.

Rückseite: + VICARII ECCLESIE COLONIEN. Gespaltener Wappenschild Köln/Trier unter gekreuzten Schlüsseln in Sechspass.

Kommentar: Bild und Aufschrift dieses Goldguldens lassen die Frage offen, ob es sich um eine Prägung für das Erzbistum Trier (Münzstätte Oberwesel) oder für das Erzbistum Köln (Münzstätte Deutz) handelt. Noss (1913) führt den Typ sowohl unter Trier als auch unter Köln auf, spricht sich aber, wie auch Felke (1989), für Deutz aus. Die Datierung 1369-1370 ist gesichert, da Kuno nur in diesem Zeitraum den Vikarstitel für Köln führte.

Literatur: A. Noss, Die Münzen der Erzbischöfe von Cöln 1306-1547 (1913) Nr. 149 a; A. Noss, Die Münzen von Trier 1307-1556 (1916) Nr. 206 a; G. Felke, Die Goldprägungen der Rheinischen Kurfürsten 1346-1478 (1989) Nr. 420.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18253038

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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