Mainz: Sedisvakanz
Ident. Nr.: 18255717
ObjID: obj:2384076
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- 1373
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,47 gDurchmesser: 21 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2384076
Objektbeschreibung
Vorderseite: + - SANCTVS - IIARTINVS. Auf einem Kapitell stehender Heiliger Martin mit Buch und Krummstab.
Rückseite: + MONETA OPIDI PINGWENSIS. Mainzer Radschild in einem Dreipass.
Kommentar: Link (1989) datiert diesen Goldgulden in die Sedisvakanz 1373, Felke (1989) und Kluge (1981) in die Sedisvakanz 1371. Wir folgen der Argumentation Links. Es gibt einen zweiten Sedisvakanz-Goldgulden aus Bingen mit dem thronendem Heiligen Martin, der mit hoher Wahrscheinlichkeit 1373 geprägt wurde. Der Rückseitenstempel dieses Goldguldens ist identisch mit demjenigen des vorliegenden Stücks.
Literatur: G. Felke, Die Goldprägungen der rheinischen Kurfürsten 1346-1478 (1989) Nr. 149 (datiert Sedisvakanz 1371); E. Link, Die erzbischöfliche Münze und ihre Erzeugnisse, in: Bingen. Geschichte einer Stadt am Mittelrhein (1989) Nr. 8 (datiert Sedisvakanz 1373); B. Kluge, Der spätmittelalterliche Goldmünzenfund von Sötenich/Eifel (1865), nach 1402. Eine Rekonstruktion in: Lagom. Festschrift für Peter Berghaus (1981) 221-248. 228 Nr. 13 (datiert Sedisvakanz 1371, dieses Stück).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18255717
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
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