Details (Expert)
- Beteiligte
- Erzbistum: Adolf I. von Nassau (1371-1390), Bischof von Speyer bis 1388, seit 1381 Erzbischof von Mainz,
Münzherr*in - Datierung
- 1381-1385
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 3,49 gDurchmesser: 22 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2384378
Objektbeschreibung
Vorderseite: ADOLPVS - ARPS MOG [Adolfus Archiepiscopus Moguntinae]. Der in gotischem Gestühl thronende Erzbischof, in seiner Linken einen Krummstab haltend. Unten das Nassauer Wappen.
Rückseite: + ADOLP EP SPI AMINISTT ECII [Adolfus Episcopus Spirensis Asministrator Ecclesiae (Moguntinae)]. Der Radschild in einem Dreipass.
Kommentar: Zwitter-Prägung ohne Angabe der Münzstätte. A. Schlegel (1991) hält auch die Münzstätte Höchst für möglich. Nach Anerkennung Adolfs als Erzbischof von Mainz durch Papst Urban VI. im Jahre 1381 wurden für diesen Gulden noch die alten Stempel mit dem Administrator-Titel auf der Rückseite verwendet. Der Löwenschild ist außergewöhnlich: Der Löwe schaut nach vorn, die Nassauer Schindeln fehlen.
Literatur: G. Felke, Die Goldprägungen der rheinischen Kurfürsten 1346-1478 (1989) Nr. 193; E. Link, Die erzbischöfliche Münze und ihre Erzeugnisse, in: Bingen. Geschichte einer Stadt am Mittelrhein (1989) Nr. 15; A. Schlegel, Die kurmainzische Münzstätte Höchst 1377 bis 1461/63 (1991) Nr. 8 a.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18257111
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.de