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Das Buch der schönen Möbel.

Ident. Nr.: N (62 K 1673) 39/2018,1-2

ObjID: obj:2387106

Details (Expert)

Beteiligte
Albert Gleiser Möbelfabrik-AG (1923 - 1936),
Herausgeber*in
Datierung
Herstellung: 1928/35
Material / Technik
Papier, Pappe, bedruckt, mit Fotos
Abmessungen
Höhe x Breite: 30,5 x 23 cm

Objektbeschreibung

1) Hochformat. Der repräsentative Musterkatalog mit farbig koloriertem Umschlag der Möbelfirma Gleiser zeigt das breite Sortiment der Einrichtungen für den Zeitraum ca. 1028 - 1935. 112 Seiten mit Fotos, Grafiken, umfangreiche Beschreibungen und Preise sind darin enthalten.
Die Firma Albert Gleiser wurde 1935/36 liquidiert, durch Arisierung der jüdischen Firmen.
Albert Gleiser Möbelfabrik-AG
Möbel- u. Einrichtungshaus (Möbel)
Gegründet 1923 , Liq.: 1936
Alexanderstrasse 42 (Mitte)
Albert Gleiser Möbelhaus GmbH
Möbelhaus (Möbel)
Gegründet 1924 , Liq.: 1935
Alexanderstrasse 42 (Mitte)
Die Rückseite zeigt eine Weltkugel und trägt folgende Aufschrift: Der Name Gleiser hat Weltruf. Wir liefern ständig nach allen Orten Deutschlands sowie nach den bedeutendsten Plätzen der Erde, so z. B. in den letzten Jahren nach Tokio, New York, Kairo, Swakopmund, Konstantinopel, Chicago, Port Said, Kapstadt, Haifa usw. So dringt der Ruf unseres Hauses in die ganze Welt.
Der Katalog zeigt, welche wirtschaftliche Kraft die Nazis zerschlugen, als sie die jüdischen Eigentümer enteigneten, zerstörten, vertrieben und ermordeten.

Im Bundesarchiv ist ein Foto bewahrt, welches die berühmte Schauspielrin Fritzi Massary (geb. 1892 in Wien - und gest. 1969 in Los Angeles) in einem arangierten Zimmer im Möbelhaus Gleiser zeigt. BA 183-1983-0207-501

2) kleiner, unpaginierter Katalog mit Preislisten der gleichen Firma

Letzte Aktualisierung: 10.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."