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Die letzten Augenblicke Christi auf Golgatha.

Ident. Nr.: N (33 S) 79/2018

ObjID: obj:2396815

Details (Expert)

Beteiligte
A. Felgner (1825-1875),
Verleger*in
Datierung
3. Viertel 19. Jh. (Rahmen um 1900)
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: Rahmen 26,8 x 33,2 x 1,5 cm

Objektbeschreibung

Querformat. Die drei Kreuze befinden sich in der Mitte des Bildes. Das Kreuz von Jesus ist dadurch hervorgehoben, dass es aus goldfarbenem, geprägtem Metall aufgeklebt ist. Dies wurde sehr wahrscheinlich nachträglich gemacht, da unter dem aufgeklebten Kreuz noch die lithografische Darstellung hervorragt. Um die Kreuze herum sind viele Menschen, Soldaten, wie Leidende. Im unteren Teil aufgebrochene Erde und Stein. Man sieht darin Totenköpfe. Klagende, die Umhänge tragen sind nach der Kolorierung ganz weiß gelassen, wurden aber mit silberfarbenem Glimmer bestreut. An den Ecken des Bildes sind geprägte und gestanzte Ecken angebracht. Getuschter, schwarzer Rahmen, zum Teil ausgeblichen.
Angabe des Verlages, Ortes und Titels in der schwarzen Umrahmung.
Goldfarbener, schmaler Schmuckrahmen, auf der Rückseite mit einem Aufkleber: Gustav Herz, Glasermeister Schöneberg-Berlin Colonnenstraße 62. Werkstatt für Bilder- un. Spiegel-Einrahmungen, Braut-, Silber- u. Jubiläums-Kränzen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."