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Wäsche-Bestand Gerda Rose

Ident. Nr.: N (54 F) 86/2018

ObjID: obj:2398183

Details (Expert)

Datierung
1936/38
Geografische Bezüge
Material / Technik
Kaliko, Karton, bedruckt, Papier, Bleistift, Tinte
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 15 x 9,5 x 1 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. Kleines Büchlein mit einem schwarzen Einband. An der Seite eingesteckt ein kleiner schwarzer Bleistift.
Auf der ersten Seite bronzefarben bedruckt "Wäsche-Bestand Gerda Rose" darunter "Mein liebes Töchterlein, / Schreib in dies Buch hinein / Was du dein Eigen nennst, / Und wovon du dich trennst. / Deine Mutter."
Die Seiten sind von der Besitzerin selbst gestaltet worden. Der Aufbau des Buches gleicht dem eines Adressbuches. An der rechten Seite ein alphabetisches Register von B bis U. Die einzelnen Seiten sind per Hand als Tabelle gestaltet. Unter den Buchstaben dann jeweils die Wäschestücke mit Datum und Ab- bzw. Zugang vermerkt.
Auf den hinteren Seiten wurde das Buch später von den beiden Töchtern als Aufsatz- und Vokabelheft benutzt.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."