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Musique Rwanda (Ruanda)

Ident. Nr.: VII OA 0901.1312

ObjID: obj:2419854

Credit: ehem. Bestand des IITM, Eigentümer Senat von Berlin, im Besitz SMB-PK, Ethnologisches Museum

Details (Expert)

Beteiligte
Denyse Hiernaux (6.1954 - 9.1955),
Tonaufnahme
Datierung
Aufnahme: 06.1954-09.1955
Aufnahme: 03.06.1954
Aufnahme: 16.02.1955
Aufnahme: 07.11.1954
Aufnahme: 05.06.1954
Aufnahme: 09.04.1955
Aufnahme: 11.11.1954
Aufnahme: 06.06.1954
Aufnahme: 15.09.1955
Aufnahme: 15.12.1954
Systematik/Art
Weitere Titel
Musique Rwanda (Ruanda)
01 "Ikemanura" (Arrivée du Tutsi")
02
03
04 "Kana" (Nom d'une femme)
05 "Guhindura"
06 "Umuhara"
07 Chant et battements des mains
08 "Rukina"
09
10 "Muberule"
11 Chant de tros hommes et une femme
12 "Mogore W'Ingare" (La femme difficile)
13 "Induru Ni Ndende"
Geografische Bezüge
Tutsi,
Ethnie
Hutu,
Ethnie
Abmessungen
Geschwindigkeit (Band): 7,5 cm/s (O3)
Spieldauer: 00:44:19 std/min/sek

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.