Logo

Ustad Vilayat Khan, Lavni (Maharashtra); Debu Bhattacharya

Ident. Nr.: VII OA 0986.317

ObjID: obj:2421762

Credit: Das Originalband ist im Besitz der Universität Göttingen, Nutzungsrechte sind zu beachten

Details (Expert)

Beteiligte
Felix van Lamsweerde (1934–2021),
Sammler*in
Datierung
Ausstrahlung: 18.2.1960
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Indien,
Land
Produktionsort: Great Britain
Aufnahmeland: Indien
Material / Technik
—
Abmessungen
Geschwindigkeit (Band): 19 cm/s
Durchmesser: 18 cm Spule
Spieldauer: 00:48:50 std/min/sek Seite A
Spieldauer: 00:49:35 std/min/sek Seite B (revers)

Objektbeschreibung

Original tape owned by University of Göttingen / Department of Musicology. Copyright protected.
A side:
1. Bismillah Khan (shahnai) - Raag Yaman, Thumri in Khammaj;
Raag Piloo; Raag Jhinjhoti; Dadra; Purvi dhun,
2. Lawni, Marathi love song

B side: Ustad Vilayat Khan and Shanta Prasad -
1. Emani four of Yaman Kalyan; Raag Bahar,
2. Debu Bhattacharya (Raag Sarang)

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.