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G.E.P. Klocke 1780

Ident. Nr.: N (6 D) 121/2018,a-b

ObjID: obj:2423248

Details (Expert)

Datierung
1780
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: a) 103 x 62 x 51 cm
Höhe x Breite x Tiefe: b) 97 x 63 x 51 cm

Objektbeschreibung

Zwei zusammengehörige Hochzeitssessel als Pfostenlehnstühle mit leicht ausschwingenden Armlehnen. Gestell aus dunkel gebeiztem Eichenholz, die Stege und die gedrechelten Teile an Lehne und Rücken aus Buchenholz. Pfostenverlängerung an den Rückseiten mit eingekerbten Ornamenten, oben in einer Rosette endend. Positiv-Negativ- Intarsienarbeit in Mahagoni und Ahorn: stilisierte Urne, seitlich begesetzt zwei gegenständige Vögel auf Blumenranken. Darüber: "G.E.P. Klocke" (auf beiden Stühlen) und darunter "Anno 1780", an den Seiten begleitendes Blumenrankenwerk.
Sitzfläche mit Geflecht aus Weidenruten.
a) ist etwas höher und hat vorne eine zweite gedrechselte Querstrebe

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."