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Studie eines Mannes, mit der Hand auf seine Brust weisend

Ident. Nr.: KdZ 1339

ObjID: obj:2426615

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Anton van Dyck (1599 - 1641),
Zeichner*in
Datierung
Herstellung: 1618-1620
Systematik/Art
Weitere Titel
Sammlungstitel: Studie eines Mannes, mit der Hand auf seine Brust weisend
Studie zu einer Apostelfigur
Abmessungen
Blattmaß: 31,0 x 21,0 cm
Erwerbung
Alter Bestand, vor 1878 erworben

Objektbeschreibung

Die Figurenstudie bereitet einen Apostel auf dem Gemälde Die Ausgießung des heiligen Geistes in der Bildergalerie in Schloss Sanssouci vor. Auf dem Bild steht die Figur hinter der von allen Aposteln umringten Maria, ihre linke Hand verschwindet im Dunkel. Über ihnen schwebt eine Taube, das Symbol des heiligen Geistes, und die Szene ist vom göttlichen Licht erfüllt.
Die Ausgießung des heiligen Geistes wird in der Apostelgeschichte im Neuen Testament beschrieben: 50 Tage nach der Auferstehung Christi am Ostersonntag werden die Apostel vom heiligen Geist erfüllt, sodass sie in der Lage sind, in fremden Sprachen zu predigen.
Das Gemälde, ein Frühwerk van Dycks aus der Zeit zwischen 1618 und 1620, war Teil einer dreiteiligen Serie, die im17. Jahrhundert in der Abtei ter Duinen in Brügge nachweisbar ist. 1755 erwarb sie König Friedrich II. von Preußen für 20.000 Gulden für die Potsdamer Bildergalerie. Die beiden zugehörigen Werke mit der Dornenkrönung und Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten, die Friedrich II. ebenfalls erworben hatte, zählen zu den Verlusten des Zweiten Weltkriegs. 

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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