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Fürchterlicher Mordanschlag gegen den König Ludwig Philipp von Frankreich durch eine Höllenmaschine, den 28. July 1835 in Paris.

Ident. Nr.: D (33 C 5592) 140/1990

ObjID: obj:2434524

Details (Expert)

Beteiligte
Gustav Kühn (1794 - 1868),
Verleger*in
Datierung
1835
Material / Technik
Lithografie, koloriert
Abmessungen
Höhe x Breite: 30 x 38 cm

Objektbeschreibung

Querformat. (Bilderzeitung von Frankreich Nr. 2?).
Während einer Parade wird mit einer "Höllenmaschine" ein Attentat auf den französischen König und seinen Generalstab verübt. Offiziere, Soldaten und Bürger werden verwundet.
Text unter der Darstellung: "Grosse Parade in Paris, der König umgeben von seinen Prinzen, Marschällen und Generalen. - Plötzlich schleudern 25 Feuerschlünde Todt und Verderben unter die Gruppe. - Ueber 30 Personen werden getödtet, darunter Marschall Mortier und mehrere Generale. - Der König und die Prinzen sind wunderbar gerettet, der Mörder aber verwundet und ergriffen."
Signatur: W.G.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."