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Re-Kånken (Fjäll Räven)

Ident. Nr.: N (29 A) 1/2019

ObjID: obj:2440596

Details (Expert)

Beteiligte
Fjällräven AB (1960),
Hersteller*in
Datierung
2018
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 35 x 27 x 11 cm

Objektbeschreibung

Kombination aus Tasche und Rucksack, hergestellt durch eine nachhaltige Produktion.
Durch Abknöpfen der Riemen auf der Rückseite, kann man die Tasche als Rucksack verwenden. Die Angabe des Herstellers zur Farbe ist: 309/ Pink Rose. Die Tasche hat zwei kurze Henkel zum Tragen in der Hand und wird mit einem Reißverschluss geschlossen. Vorn befindet sich eine aufgenähte kleine Tasche, ebenfalls mit Reißverschluss. Darüber ist das Firmenlogo FJÄLL RÄVEN KÅNKEN und ein Fuchs aufgestickt.
An einem Henkel ist ein Schild des Herstellers mit Piktogrammen und der Aufschrift " Without nature we´re nothing" bzw. I´m re- kånken, made from one single yarn of recycled plastic bottles. Spin dyed to use less water, energy and chemicals. Ready to be used, travelled and loved. And in the distant future recycled again.
Rucksäcke dienten ab ca. 1980 verstärkt als Ausdruck der Idenität unter Jugendlichen. Das Modell kånken des Herstellers ist besonders seit ca. 2010 sehr beliebt in Deutschland, insbesondere bei 15-35-jährigen Großstädter*innen. In Schweden ist es ein Schulrucksackklassiker, der seit 1978 verkauft wird. Er wird in sehr vielen verschiedenen Farben und in 3 verschiedenen Größen angeboten. Der Erfolg des Modells zog auch Nachahmer/Fakes nach sich. Der Re-Kånken ist eine Spezialedition und aus recyceltem Polyester, welches aus Wasserflaschen gewonnen wird, hergestellt. Gefärbt werden hierbei die Plastik-pellets bevor sie zu einem Faden versponnen werden. Diese Methode ist wasser- und ressourcenschonender als eine herkömmliche Färbung, bei der der Faden gefärbt wird.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.