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Dreisprossenfibel

Ident. Nr.: PM Pr 16684

ObjID: obj:2444141

Details (Expert)

Datierung
späte Römische Kaiserzeit, Mitte 3. Jh. - Ende 3. Jh. n. Chr.
Material / Technik
Bronze; Eisen
Abmessungen
Länge: 69 mm
Breite: 41 mm
Gewicht: 39,9 g

Objektbeschreibung

Bronzene Dreisprossenfibel (sog. masurische Variant bzw. Serie 3, Variante 1 nach Th. Hauptmann); Scharnierkonstruktion mit eiserner Achse ist im Zylinder eingeschlossen; Sprossen verziert - am Kopf wohl mit Zick-Zack-Linie, am Bügel mit schraffierten Dreiecken, am Fuß mit quereingekerbten Rippen (Ornamente schlecht sichtbar); Erhaltung: Nadel fehlt; unregelmäßige Bronzeoberfläche, z.T. mit Eisenkorrosionsprodukte bedeckt (Eisenachse korrodiert); Fundkontext: Gräberfeld, Gr. 1 (Männerbestattung im "Doppelgrab") (Ausgrabungen von W. Gronau im Juni-Juli 1941); Objektgeschichte: Objekt beschriftet mit weißer Tinte: "1941:86 [/] [Gr. 1 [/] Plociczno"; s. auch Ortsakten PM-A 2181, Bd. 1/5-6, 12-15, 27-28; Inventarkärtchen PM-IXd 1; Fotoarchiv PM-IXb 0940.; Anmerkung: wohl Stufe C2 (im "Doppelgrab" wurde auch u.a. die Münze eines Gordians gefunden - vgl. W. Nowakowski 2011, S. 104); Literatur: W. Nowakowski 2011, Das "Doppelgrab" aus Plociczno bei Suwalki. ein erster Analyseversuch, Swiatowit VIII (XLIX)/B (2009-2010), 101-118., 102-105, 115-116 Abb. 5, 4a; W. Gronau 1942, Ausgrabungen an der Grenze Ostpreußens, Germanen-Erbe 7, 122-127., 124-125

Letzte Aktualisierung: 18.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Vor- und Frühgeschichte

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