J'ai salué à six pas le commandant Lefebvre des Noëttes
Ident. Nr.: B UHP 21/13
ObjID: obj:2458042
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1942
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: J'ai salué à six pas le commandant Lefebvre des NoëttesÜbersetzung: I greeted the commander Lefebvre des Noëttes from close upIch habe den Kommandanten Lefebvre des Noëttes aus der Nähe gegrüßt
- Provenienz
- Erwerbungsart ungeklärt: möglicherweise Käthe Steinitz, Los Angeles,
ohne DatumErwerbungsart ungeklärt: Privatsammlung, Santa Barbara, CA,
bis 1986Kommission: L.A. Louver Gallery,
spätestens 1978-1986Kauf: Peter Goulds, Los Angeles, CA,
1986-vermutlich Ende der 1980er-JahreKauf: vermutlich Folker Skulima,
vermutlich Ende der 1980er-Jahre-spätestens 1994Kauf (?): Ulla und Heiner Pietzsch,
spätestens 1994-2010 - Material / Technik
- Collage aus einer chromolithographischen Postkarte, Garn, Tusche, Pailetten, aufgezogen auf Karton (Edition)
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 45,8 x 35,6 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2458042
Objektbeschreibung
„Ich habe den Kommandanten Lefebvre des Noëttes aus der Nähe [wörtlich: aus sechs Schritt Entfernung] gegrüßt / und Jack the Ripper / versteckt[.] / Das Leben / trotzte der fest eingefügten Eule und erfüllt sich wieder mit dem Duft des Tischleindeckdich“ – so ließe sich der Text dieses „Objektgedichts“ übersetzen. Im oberen Bereich ist eine Kutsche zu erkennen, als Anspielung auf Richard Lefebvre des Noëttes, Autor einer 1931 in Paris publizierten Geschichte des Pferdegespanns. In ihr wird unter anderem nachgewiesen, dass frühzeitliche Großbauten in Ägypten, Syrien, Griechenland und Rom nur mit der Hilfe von Sklaven errichtet werden konnten, da sich Pferdewagen erst sehr viel später auch für den Transport von schweren Gewichten eigneten. Bretons Auflagenobjekt gehört zu einer rund zwanzig Nummern umfassenden Edition (geplant waren 50) mit jeweils elf Werken von ihm selbst, Alexander Calder, Leonora Carrington, Marc Chagall, Max Ernst, David Hare, André Masson, Roberto Matta, Robert Motherwell, Kurt Seligmann und Yves Tanguy. Durch den Verkauf ihrer Arbeiten sollte die 1942 in New York gegründete Zeitschrift „VVV“ (herausgegeben von Hare in Zusammenarbeit mit Breton, Marcel Duchamp und Ernst) finanziert werden. Weitere Versionen der Auflage von Breton befinden sich im Centre Pompidou, Paris, und in der Tate, London. | Kyllikki Zacharias
Letzte Aktualisierung: 08.06.2026
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