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Knieendes, betendes Mädchen

Ident. Nr.: 1915,32

ObjID: obj:2475255

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Johann Gottfried Schadow (1764 - 1850),
Bildhauer*in
Datierung
1797
Geografische Bezüge
faktischer Entstehungsort: Berlin
Material / Technik
gebrannter Ton, Uhrwerk
Abmessungen
Höhe: 74 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Standuhr aus gebranntem und geschwärztem Ton. Rechteckiger Sockel als Uhrgehäuse, darauf die kniende Figur eisen betendes jungen Mädchens in antikisierendem Gewand mit Sandalen. Das Zifferblatt bez. Isa" Maquet à Berlin
Berlin 1797 Entwurf aus der Werkstatt von G. Schadow
Verwandt mit der Tonfigur eines betendes Mädchens v. Schadow in der Loge Royal York in Berlin. Diese ist angeblich eine Studie der Figur der Prinzessin Louis für ein Denkmal des verstorbenen Prinzen im Berliner Dom. Kat. Schadow Ausst.1909 Nr. 121"

Die Uhr ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Vergoldeter Pokal mit Bildnis Königin Sophie Dorothea von Preußen

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR