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suling-suling

Ident. Nr.: I C 35408

ObjID: obj:255618

Details (Expert)

Beteiligte
Augustin Krämer (1865 - 1941),
Sammler*in
Geografische Bezüge
Indonesien,
Land/Region
historische Bezeichnung: Celebes,
Insel
Material / Technik
Bambusrohr, Rotangstreifen
Abmessungen
Länge: 79,3 cm
Durchmesser: 1,6 cm Innen, am Unterende
Andere Maße: Entfernung der Grifflöcher von unteren Ende 17,5 25,2 33,2 37,1 41,1

Objektbeschreibung

"Bandflöte" Ein Bambusrohr, das einseitig durch ein Nodium geschlossen wird, ist mit fünf in einer Ebene liegenden runden Grifflöchern versehen. Am Nodium ist die Seitenwand schräg abgetragen, in die Schnittfläche ist ein rechteckiges Loch mit scharfer Anblaskante gebrochen. Über das Anblasende ist ein Rotangring geschoben, das durch einen an die Flöte gelegten weiteren Rotangstreifen gehalten wird. Zwischen der Flötenwand und den Rotangstreifen befindet sich ein Luftkanal, der den Luftstrom gegen die Anblaskante lenkt.

Letzte Aktualisierung: 04.11.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.