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Abendtrenchcoat mit schmaler Hose

Ident. Nr.: 2005,UR 494 a-c

ObjID: obj:2559486

Details (Expert)

Beteiligte
Uli Richter (1926–2021),
Designer*in
Datierung
1989
Geografische Bezüge
Ausgabe: Berlin
Abmessungen
Länge: Mantel: a) 150 cm
Länge: Hose: b) 97 cm
Länge: Gürtel: c) 147 cm

Objektbeschreibung

Sportlich-feminines Abendensemble, bestehend aus einem bodenlangen Trenchcoat aus cremeweißem Seidensatin und einer schmalen Hose. Der Trenchcoat mit breitem Kragen und kurzen Revers sowie kurzen Schulterklappen, ist locker geschnitten, die weiten Ärmel als Raglan eingesetzt. Er ist verschlusslos und wird nur von einem schmalen Bindegürtel aus demselben Material zusammengehalten. Darunter wird eine schmale, knöchellange Hose ebenfalls aus Seidensatin getragen.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Pokal aus dickwandigem, farblosem Glas, Boden mit Abrissnarbe, die gesamte Oberfläche ist akzentuiert mit Gold staffiert, auf dem Fuß ein Kranz aus Oliven mit Ovalaugen, der massive Schaft ist mit Längsfacetten beschliffen, die sich bis an den Ansatz der bündig anschließenden Kuppa als vertiefte Zungen fortsetzen. Die Kuppawandung ziert in Tiefschnitt unter der Bügelkrone das von einem Adler gehaltene Rundmedaillon mit dem Profilbildnis Königin Sophie Dorotheas (1687–1757), flankiert von Adlern und Lorbeerzweigen, darunter fein goldgemaltes Rollwerk und sich überkreuzende Füllhörner. Der verwärmte Mündungsrand ist beidseitig vergoldet. Der Pokal datiert entweder in die letzten Betriebsjahre der Potsdamer oder in die ersten der Zechliner Glashütte und dürfte höchst wahrscheinlich als Paar mit einem Glas konzipiert gewesen sein, das ein Porträt Friedrich Wilhelms I. (1688–1740) trug (möglicherweise Inv. Nr. O-1982,78, a,b). Eine Reihe sehr ähnlicher bis nahezu identischer Pokalgläser mit Potsdamer Provenienz sind überliefert, die einen zugehörigen Deckel besitzen (vgl. Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 35.5; Baumgärtner, Porträtgläser, 1981, Abb. 9, S. 21; für das Bildnis vgl. Abb. 5, S. 18; Klesse/Mayr, Veredelte Gläser aus Renaissance und Barock, 1987, Nr. 134; Strasser/Spiegl, Dekoriertes Glas, 1989, Kat. 145, S. 280; Kunsthistorisches Museum Wien, Inv. Nr. Kunstkammer, 10382; Stiftung Stadtmuseum Berlin, Inv. Nr. II 74/185 A, ebenfalls ohne Deckel). Ursprünglich war wohl ein zugehöriger Deckel vorhanden, der zugeordnete Deckel passt nicht, er gehört zu einem kleineren Pokal. [Verena Wasmuth]MAKR