Chrysanthemen in einer Cloisonné-Vase
Ident. Nr.: NG 17/18
ObjID: obj:2559855
Schenkung Volker Westphal
Kontakt
Einrichtung:
Alte Nationalgalerie
E-Mail:
n/a
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1906
- Provenienz
- Auktion: Leo Spik, Berlin,
17.3.2005Volker Westphal, Berlin,
vor 2013 - 2018 - Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 116 x 67 cm
- Erwerbung
- 2018 Schenkung Volker Westphal
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2559855
Objektbeschreibung
Mosson, der in späteren Jahren mehrfach vom preußischen Kultusministerium und von Künstlerfreunden mit Geldzuwendungen und Ankäufen unterstützt werden musste (vgl. „Blumenstillleben mit Gladiolen“, A III 109, und „Herbstblumen“, A III 307), war um 1906, als dieses Werk entstand, ein erfolgreicher Künstler. 1896 war er zum Königlichen Professor ernannt worden und hatte ein Atelier der Akademie der Künste erhalten. 1898 aber gehörte Mosson zu den Begründern der Berliner Secession, damit endete für ihn, wie für den 1897 zum Professor berufenen Max Liebermann, die gerade begonnene akademische Karriere. Von 1908 bis 1913 war Mosson in der Ausstellungsleitung der Secession tätig. Zudem unterrichtete er mit nachhaltigem Erfolg Malerei im Verein der Berliner Künstlerinnen in der Potsdamer Straße. Das vorliegende Blumenstück folgt dem Japonismus dieser Jahre: Wir sehen eine Komposition in Blau und Weiß, leuchtend weiße Chrysanthemen, nur eine ist rosé, in einer blau emaillierten Vase mit einem Blüten- und Vogelmuster. Dahinter befindet sich ein blauer asiatischer Paravent in einer Holzrahmung, die mit dem roten Teppich korrespondiert; darauf liegt eine vereinzelte Blüte. | Angelika Wesenberg
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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Alte Nationalgalerie
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