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Ident. Nr.: N (8 D) 17/2020,1-4

ObjID: obj:2564688

Details (Expert)

Beteiligte
RECUP GmbH,
Hersteller*in
Datierung
2020
Geografische Bezüge
Deutschland,
Land/Region
Berlin,
Stadt
Material / Technik
Polypropylen
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 13 x 8,5 cm (N (8D) 17/2020,1)
Höhe x Durchmesser: 2 x 8,9 cm (N (8D) 17/2020,2)
Höhe x Durchmesser: 10 x 8,5 cm (N (8D) 17/2020,3)
Höhe x Durchmesser: 2 x 8,9 cm (N (8D) 17/2020,4)

Objektbeschreibung

N (8 D) 17/2020,1 Ein Becher aus Plastik in Türkis, grau bedruckt am unteren Rand mit stilisierten Wahrzeichen aus Berlin wie dem Fernsehturm, dem Brandenburger Tor oder dem Reichstag. Darüber der Schriftzug „Tach Berlin“, darüber in einem Kreis das Logo RECUP. Auf der Unterseite Hinweise zum Hersteller.

N (8 D) 17/2020,2 Ein Deckel mit Trinköffnung aus Plastik in Rot.



N (8 D) 17/2020,3 Ein Becher aus Plastik in braun, grau bedruckt am unteren Rand mit stilisierten Wahrzeichen aus Berlin wie dem Fernsehturm, dem Brandenburger Tor oder dem Reichstag. Darüber der Schriftzug „Tach Berlin“, darüber in einem Kreis das Logo RECUP. Auf der Unterseite Hinweise zum Hersteller.

N (8 D) 17/2020,4 Ein Deckel mit Trinköffnung aus Plastik in Braun.

Die Becher werden in verschiedenen Großstädten und Regionen in Deutschland als Mehrwegbecher für Kaffee und andere Heißgetränke in Cafés gegen 1 Euro Pfand ausgegeben. Sie können von der*m Konsument*in mitgenommen werden und anschließend in jedem Café, dass bei „Recup“ mitmacht, abgegeben werden, wobei man seinen Euro wiederbekommt. Die Becher werden von den Cafés gereinigt und wiederverwendet. Die Becher sind jeweils regional unterschiedlich bedruckt, mit typischen Sehenswürdigkeiten der Stadt oder der Region. Die Deckel hingegen werden aus hygienischen Gründen nicht als Mehrweg angeboten, d.h. die*der Konsument*in muss einmalig einen Deckel für eine Gebühr von 1,30 Euro kaufen. Der Deckel wird somit von der*m Konsument*in mitgeführt, gereinigt und wiederverwendet.
Das Unternehmen Recup bietet Cafés und Restaurants dieses Mehrwegsystem seit 2016. Die Recup-Becher sollen eine praktische Alternative zu den Wegwerfbechern sein, die seit circa 2000 vermehrt genutzt werden, um Kaffee und andere Heißgetränke unterwegs zu kaufen (To-go-Kaffee). Ob sich dieses Mehrwegsystem durchsetzen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.