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Surnā(y)

Ident. Nr.: VII c 994

ObjID: obj:2581558

Details (Expert)

Systematik/Art
Geografische Bezüge
Asien,
Kontinent
Abmessungen
Objektmaß: 54 x 8,5 x 8,5 cm
Länge: 542 mm
Erwerbung
Schenkung, 2019

Objektbeschreibung

Dieses Holzblasinstrument mit einem Doppelrohrblatt wird charakterisiert durch einen stämmigen Korpus, der sich zum Schalltrichter hin ausweitet. Am Holz sind insbesondere zu Beginn der konischen Erweiterung Spuren eines Lederbezugs erkennbar. Zwischen den sieben frontalen Grifflöchern sind Keile zur Fixierung eines Längsrisses zu sehen. In der Spitze steckte eine mit Leinenstreifen umwickelte Blechhülse mit hölzerner Lippenscheibe und schlankem Rohrblatt. Angehängt waren ein Ersatzmundstück und ein hölzerner Dorn zum Aufdrücken der Mundstücke. Es handelt sich um ein sehr altes Exemplar einer Surnā(y), auch als Sorna oder Sornai bekannt. Die Kegeloboe erklingt in Afghanistan im Kreise dörflicher oder nomadischer Bevölkerungsgruppen meist im Ensemble mit der Doppelfelltrommel Dohol bei Hochzeiten, Geburten oder anderen Zeremonien.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.