Mittel-Kelten: Süddeutsche „Kreuzmünzen“
Ident. Nr.: 18273173
ObjID: obj:2590169
Kontakt
Einrichtung:
Münzkabinett
E-Mail:
mk@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Datierung
- ca. 100-50 v. Chr.
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Gewicht: 1,81 gDurchmesser: 16 mm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2590169
Objektbeschreibung
Vorderseite: Kopf mit Haaren aus zwei Reihen entgegengesetzter Bögen nach r.
Rückseite: Kreuz mit vier Feldern. In den Feldern ein V mit Endkugeln, eine Ellipse, zwei Punkte, ein Strich mit Endkugeln.
Kommentar: Kreuzquinare vom Typus Kellner Schönaich II. Fundorte dieses Typs sind hauptsächlich entlang des Neckars, um den Bodensee und in Bayern südlich der Donau. Vereinzelt ist der Typ um den Main in Unterfranken sowie Österreich und in Tschechien bei Stradonice belegt.
Literatur: H.-J. Kellner, Die Münzfunde von Manching und die keltischen Fundmünzen aus Südbayern (1990) Typenübersicht 6, Schönaich II (Süddeutschland, datiert ca. Latène D1); M. Nick, Gabe, Opfer, Zahlungsmittel. Strukturen keltischen Münzgebrauchs im westlichen Mitteleuropa I-II. FBAG 12 (2001) Taf. 3,1 (Typ Schönaich, datiert ca. Latène D1). Vgl. G. Savès, Les monnaies gauloises à la croix (1976) 222 Nr. 474 (dort Reihenfolge der Beizeichen im Kreuz anders, Gruppe „à la croix d'Outre-Rhin“ série II).
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18273173
Letzte Aktualisierung: 15.12.2025
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