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Diocletianus und Maximianus Herculius

Ident. Nr.: 18272895

ObjID: obj:2590317

Details (Expert)

Beteiligte
Antike Herrscherprägung: Diocletianus,
Münzherr*in
Datierung
287 n. Chr.
Geografische Bezüge
Italien,
Land
Münzstätte/Ausgabeort: Rom
Material / Technik
Abmessungen
Durchmesser: 28 mm

Objektbeschreibung

Vorderseite: DIOCLETIANVS ET MAXIMIANVS AVGG. Drapierte Panzerbüste des Diocletianus, l., mit Lorbeerkranz in der Brustansicht nach r. und drapierte Panzerbüste des Maximianus Herculius, r., in der Brustansicht nach l., einander gegenübergestellt.

Rückseite: IOVIO ET - HERCVLIO // SMVR. Die beiden Kaiser stehen beiderseits eines Dreifussaltares beim gemeinsamen Opfer. Über ihnen eine Basis mit den Statuen von Iupiter l. und Hercules r.

Kommentar: Die angegebenen Daten zu Gewicht und Material beziehen sich auf die abgeformte Vorlage. Das Münzkabinett Berlin besitzt historische Schwefelpasten, welche T. E. Mionnet nach Originalen des Cabinet des Médailles in Paris hergestellt hat. Von besonderer Bedeutung sind hier die Kopien nach jenen Münzen, die bei dem berüchtigten Diebstahl in Paris im Jahre 1831 durch Einschmelzung verloren gegangen sind.

Literatur: H. Cohen, Description historique des Monnaies frappées sous l'Empire Romain VI (1886) 480 Nr. 7 (Nachweis ancien catalogue); Gnecchi I 12 Nr. 3 (ehemals Paris); K. Pink, Die Goldprägung des Diocletianus und seiner Mitregenten (284-305), Numismatische Zeitschrift 1931, 1-59. 17 (Rom, 287 n. Chr.); D. R. Sear, Roman coins and their values IV (2011) 125 Anm. bei Nr. 12954. - Zum Raub von 1831: T. M. Dumersan, Notice des monuments exposés dans la cabinet des médailles... (1840) 186-189; Th. Sarmant, Le Cabinet des Médailles de la Bibliothèque Nationale 1661-1848 (1994) 271-273. - Zu Mionnet/Schwefelpasten (sulphurs/soufres) s. D. Hollard, L'illustration numismatique aux XIXe siècle, Revue Numismatique 1991, 7-42, bes. 8 f.; Th. Sarmant, Le Cabinet des Médailles de la Bibliothèque Nationale 1661-1848 (1994) 335-337; M. Szewczyk, Le moulage d'un multiple d'or de Constant détruit en 1831, parmi les soufres de Mionnet conservés au Cabinet des médailles, Cahiers Numismatiques 108, 2008, 25-29; M. de Laubier - M. Amandry, Brique et soufre aux Monnaies et Médailles, Revue de la Bibliothèque nationale de France 29, 2008, 59-62. - Mionnets Pasten in Berlin: M. Pinder, Königliche Museen. Die antiken Münzen (1851) XXXV.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18272895

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Münzkabinett

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