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Violetta

Ident. Nr.: N (9 D) 94/2020

ObjID: obj:2592839

Details (Expert)

Geografische Bezüge
Berlin,
Stadt
Material / Technik
Karton, Zellstoff, Strickschlauch
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 6,5 x 4,5 x 2 cm

Objektbeschreibung

Die in violett und blau bedruckte Faltschachtel aus Papier enthält eine Menstruationsbinde zur einmaligen Verwendung. Nur die Vorderseite der Packung ist bedruckt, zu lesen ist: "Reisepackung", "Violetta" und "Suwa". Kleine Markenzeichen des Herstellers "Suwa" zieren auch die beiden zu öffnenden kurzen Seiten. Die Menstruationsbinde im Inneren ist stark komprimiert. Sie besteht aus einem Strickschlauch mit überlangen Enden, der mit Zellstoff gefüllt ist. Für die Nutzung musste die Binde an einem um die Hüfte getragenen Bindengürtel befestigt werden. Die groben Maschen des Textilschlauches ermöglichten die Befestigung an Bindengürteln unterschiedlicher Systeme (mit Häkchen, Zähnen, Sicherheitsnadeln usw).

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."