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Tarzan

Ident. Nr.: N (7 B) 1/2021

ObjID: obj:2601004

Details (Expert)

Beteiligte
Herstellung: Rosa Gies (19.02.1995)
Datierung
Herstellung: 2020
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 40 x 30 x 20 cm
Volumen: 24 l

Objektbeschreibung

Der Rucksack „Tarzan" wurde von der Flechtwerkgestalterin Rosa Gies entworfen und hergestellt.Er besteht aus einem Sechseckgeflecht aus Buchenspan, in dem mit Druckknöpfen am oberen Rand ein Beutel aus Hanf angebracht ist. Der Beutel lässt sich durch eine Kordel schließen. Im Inneren des Beutels ist ein kleines Fach eingenäht für Dinge wie Schlüssel sowie ein großes Fach, z.B. für einen Laptop. Der Beutel lässt sich komplett entfernen über die Druckknöpfe. Das Rückenteil ist ebenso wie die verstellbaren Schultergurte aus Hanf gefertigt und mit Baumwollvlies gepolstert. An der Unterseite sorgen zudem Füße aus Buchenholz für einen besseren Stand.Der Rucksack wird in Oberfranken von Hand hergestellt. Die Herstellung nimmt 4 Stunden Zeit in Anspruch, wobei alleine auf das Flechten eine Stunde verwendet wird.Die verwendeten Hölzer sind FSC-zertifiziert, die Textilien sind naturbelassen.„Tarzan" ist das Abschlussstück der Ausbildung von Rosa Gies als Flechtwerkgestalterin an der Staatliche Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung in Lichtenfels im Jahr 2018. Der Rucksack ist inspiriert von traditionellen, geflochtenen Rückentragekörbe - „Kiepen“.

Letzte Aktualisierung: 24.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."