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Ident. Nr.: N (8 V) 105/2020,a-d

ObjID: obj:2601995

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: 2020
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 3 x 21 cm (a)
Höhe x Durchmesser: 9 x 17 cm (b)
Höhe x Durchmesser: 12 x 10 cm (c)
Höhe x Durchmesser: 9 x 10 cm (d)

Objektbeschreibung

Set aus weißem, teilweiße glasiertem Porzellangeschirr: a) eine flache Schale, außen mit einem leicht erhöhten Zackenmuster umrandet als Dekor, auf der Unterseite ein Stempel der Designerin; b) eine höhere Schale, außen mit einer leicht erhöhten, durchlöcherten Borte umrandet als Dekor, auf der Unterseite ein Stempel der Designerin; c) ein hochwandiger Becher, am inneren Boden mit dem Relief eines Spreuers d) einer Hülle aus geflochtenem und genähtem Stroh steht.
Die gelernte Produktdesignerin und Keramikerin Chantal Bavaud aus der Schweiz fertigte dieses Set für den Wettbewerb „Prix Paille" des Strohmuseums Wohlen 2014. Sie gewann den mit 5000 Schweizer Franken dotierten ersten Preis dieses Wettbewerbs 2014 mit dieser Neuinterpretation der für die Stadt Wohlen typischen Strohflechterei.
Die einzelnen Objekte nehmen Bezug auf die für Wohlen typischen Strohflechtereien des Spreures, Strohschnürlis (Objekt b), Vier-Halm-Rustic (Objekt a) und der Hutgeflechte (Objekt d). Ineinander gestellt erinnert die Silhouette des Sets an die Form des Spreuers, einer aus Stroh geflochtenen, flachen Blätterornamentik.

Letzte Aktualisierung: 07.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."