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Diskrete Frauenfragen von Frau Anna Hein, frühere Oberhebamme der Charité in Berlin.

Ident. Nr.: N (62 K 1689) 14/2021

ObjID: obj:2618477

Details (Expert)

Datierung
Herstellung: um 1923
Material / Technik
Broschur
Abmessungen
Höhe x Breite: 15,5 x 10,5 cm

Objektbeschreibung

32seitiges, kleinformatiges rotes Heft, einfach klammergebunden. Auf dem Deckblatt: "Diskrete Frauenfragen.", "Von Frau Anna Hein, früher Oberhebamme der Charité in Berlin.", "Im Verlage des hygienischen Versandhauses Frau Anna Kaupa/Berlin W 35, Steglitzer Straße 6" und "Nachdruck verboten". Beiliegend eine 8seitige Preisliste auf gelblichem Papier sowie ein Bestellschein auf rosafarbenem Papier.

Das Heft wurde ausweislich des Deckblattes von der ehemaligen Oberhebamme der kgl. Charité in Berlin, Frau Anna Hein verfasst. Laut Vorwort soll es zur Aufklärung junger Frauen beitragen. Gleichzeitig wirbt es für Empfängnisverhütung. Es stellt verschiedene Methoden der Verhütung wie Pessare und Präservative vor und bietet sie zum Verkauf an. Auch "Menstrualbinden", Klistierspritzen und Irrigatoren sind Teil des Sortiments. Herstellerin der genannten Produkte ist das "Hygienische Versandhaus" von Frau Anna Kaupa aus Berlin.

Die beiliegende "Spezial-Preisliste" enthält Preise, die in österreichischen Kronen angegeben sind. Auf dem Bestellschein wiederum ist die Währung "Mark" angegeben.

Letzte Aktualisierung: 10.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

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Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.