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Verein für Ferienkolonien

Ident. Nr.: 1919,441/097

ObjID: obj:2639379

Details (Expert)

Beteiligte
Wera von Bartels-Heimburg (1886.01.04),
Entwerfer*in
Meisenbach, Riffarth & Co. (1892 - 1971),
Drucker*in
Datierung
1905
Geografische Bezüge
München,
Stadt
Material / Technik
Abmessungen
Höhe x Breite: 27,5 x 36,3 cm
Kartonformat: 39 x 53 cm
Erwerbung
1919 Schenkung von Walter von zur Westen, Berlin

Objektbeschreibung

Als das Plakat für den Verein für Ferien-Colonien 1905 entstand, war die Künstlerin Wera von Bartels bereits als Bildhauerin bekannt – kurz darauf erhielt sie den großen Ehrenpreis im „Salon des Arts de la Femme“ in Paris. Sie schuf vor allem Skulpturen, die etwa als Wachsfiguren bei Tiffany und Co. ausgestellt oder, wie das Modell eines Dackels, von der Porzellanmanufaktur Nymphenburg ausgeführt wurden. Ab den späten 1910er-Jahren wandte sie sich vermehrt auch der Grafik zu. In ihren Zeichnungen lässt sich ihr bildhauerischer Blick erkennen: Die Figuren erscheinen plastisch und lebendig. Als Künstlerin wurde Wera von Bartels-Heimburg trotz ihrer eindrucksvollen Zeichnungen, Bronzeplastiken und Porzellanfiguren neben ihrem Vater, dem Maler Hans von Bartels, kaum wahrgenommen.

Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt rund 3800 Originalplakate aus den Jahren 1840 bis 1914. Insgesamt sind im Bestand der frühen Plakate 40 weibliche Gestalterinnen vertreten, gegenüber 957 Männern. (Text: Christina Dembny)

(Text: Christina Thomson, Christina Dembny)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstbibliothek

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