Les Arts de la Femme. 2ème Exposition des Arts Decoratifs
Ident. Nr.: 1900,794
ObjID: obj:2647384
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1895
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 35,2 x 25,3 cmKartonformat: 53 x 39 cm
- Erwerbung
- 1900 Ankauf von Mathias & Co., Paris
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2647384
Objektbeschreibung
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann Frauen, ihr Recht auf eine Wahlstimme, Bildung und Erwerbstätigkeit einzufordern. Da gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch Scheidungen möglich wurden, eröffnete sich eine Perspektive außerhalb der Ehe und als Hausfrau – wenngleich es schwer blieb, sie gegen materielle Abhängigkeit und konventionellen Druck durchzusetzen. Neue Forderungen wurden auch in Bezug auf künstlerisches Arbeiten laut. Vom Besuch staatlicher Kunstakademien ausgeschlossen, konnten Frauen sich nicht in gleichem Maße wie ihre männlichen Kollegen ausbilden. Daher schufen sie eigene Räume, in denen sie sich vernetzten und präsentierten. Sie organisierten sich in Frauenclubs und -vereinen, um für ihre Rechte im von Männern dominierten Kunstbetrieb zu kämpfen und sichtbar zu werden. Sie setzten Zeichen gegen die herrschende Auffassung, dass „Frauenkunst“ nur untergeordnete künstlerische Bereiche bediene und das „Künstlergenie“ allein im Manne existiere. (Text: Christina Thomson)
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstbibliothek
E-Mail:
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