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Phằn tỵ nhẩy

Ident. Nr.: VII c 1057

ObjID: obj:2701403

Details (Expert)

Systematik/Art
Geografische Bezüge
Asien,
Kontinent
Vietnam,
Land
Material / Technik
Holz, Metall, Blech, Garn
Abmessungen
Objektmaß: 42,5 x 12,5 x 12 cm
Länge: 415 mm
Erwerbung
Schenkung, 2019

Objektbeschreibung

Die Dao im Bergland Nordvietnams verwenden Kokons von Insekten als Mundstücke für Musikinstrumente. Der Korpus ihrer Oboen entspricht der chinesischen So-na mit sieben frontalen Tonlöchern, die in nicht gedrechselten, sondern mit der Hand geschnittenen Eindellungen liegen, dem Daumenloch zwischen dem ersten und dem zweiten Griffloch, Lippenscheibe und Rohrträger mit zwei kugelartigen Verzierungen. Bei diesem Instrument handelt es sich um eine alte Phằn tỵ công (klein, männlich) mit defektem Rohrträger und drei Zierscheiben; die untere ist eine oktogonale Metallplatte. Die beiden oberen Zierscheiben sind offenbar Zahnräder. Der ausladende Trichter trägt Reparaturspuren.

Letzte Aktualisierung: 03.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.