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Manthey. Potsdamerstraße 27B

Ident. Nr.: 2703390

ObjID: obj:2703390

Details (Expert)

Beteiligte
Margarethe Friedlaender (um 1911),
Entwerfer*in
Datierung
1911
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Höhe x Breite: 70 x 93,5 cm

Objektbeschreibung

Mit dem Aufkommen neuer Produkte in einer industrialisierten Konsumwelt wurden vermehrt auch Frauen als Konsumentinnen angesprochen. Die Bilder in der Werbung suggerierten der modernen Frau, dass sie sich nur mit Genussmitteln und Luxusgütern wie Champagner und Pelzen umgeben müsse, um ein Lebensgefühl von Eleganz, Fröhlichkeit und Sinnlichkeit zu erreichen. Beworben wurden auch Beschäftigungsmittel der Bildungsbürgerin, wie Bücher, Zeitschriften und Klaviere; und mit Mode, Schmuck oder Schminke wurde der Schönheitsdrang angesprochen. Doch auch Produkte für den Haushalt wurden reklametechnisch auf Frauen gemünzt, da dieser weiterhin als ihr Verantwortungsbereich galt. Egal wofür: Werbung für weibliche Zielgruppen diente dazu, Verkäufe anzukurbeln. Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt rund 3800 Originalplakate aus den Jahren 1840 bis 1914. Insgesamt sind im Bestand der frühen Plakate 40 weibliche Gestalterinnen vertreten, gegenüber 957 Männern. (Text: Christina Thomson / Christina Dembny)

Letzte Aktualisierung: 04.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstbibliothek

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