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So-na

Ident. Nr.: VII c 1075

ObjID: obj:2722390

Details (Expert)

Systematik/Art
Geografische Bezüge
Asien,
Kontinent
China,
Land
Material / Technik
Holz, Metall, Stoff, Lack, Stroh, Pflanzenfaser
Abmessungen
Objektmaß: 47,5 x 11 x 11 cm
Länge: 475 mm
Erwerbung
Schenkung, 2019

Objektbeschreibung

Charakteristisch für die So-na (Suona) sind der profilierte Korpus aus dunkel gefärbtem Holz, bei sich dem jedes Griffloch in einer ausgedrehten Vertiefung befindet, und der aus Aluminium oder Messing gefertigte Schalltrichter. Ein mit zwei Kugeln (die auch durchbrochen sein können) und zwei Scheiben versehener Aufsatz trägt das kleine Rohrblatt. Das Instrument weist sieben frontale Tonlöcher und ein Daumenloch auf. Dieser Typus wird auch in Japan und Vietnam gespielt. 
Diese alte So-na weist noch Druckspuren von Metallreifen zwischen den Klappen auf.Die Metallreifen wurden entfernt, der Korpus in Stoff (?) gewickelt und mit schwarzem Lack bemalt. Das Instrument hat nun sieben frontale ovale Tonlöcher und kein Daumenloch. Der Trichter wurde aus Kupfer gefertigt. Der Rohrträger besitz zwischen zwei Scheiben die üblichen zwei Zierkugeln und ein Strohmundstück.        


     

Letzte Aktualisierung: 04.11.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.