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Sugar Up

Ident. Nr.: N (47 B) 40/2021,1-2

ObjID: obj:2730471

Details (Expert)

Beteiligte
Anna Matz,
Fotograf*in
Datierung
2009/10
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 1) 43,5 x 30 cm (mit Aufhängung)
Höhe x Breite: 2) 43 x 30 cm (mit Aufhängung)

Objektbeschreibung

Zwei Pin-up-Wandkalender im DIN A3-Format mit 12 matt bedruckten Kalenderblättern sowie einem matt bedruckten Titelblatt, das von einem Deckblatt aus festem Kunststoff geschützt ist. Die Blätter werden durch die Ringbuchbindung oben zusammengehalten. Auf dem Titel des Kalenders von 2009 ist zu lesen: "SUGAR UP YOUR BOY" und "TRANNY PIN UP 2009". Das Titelblatt des Kalenders von 2010 trägt die Aufschriften "SUGAR UP" und "QUEER SCUM PIN UP 2010". Alle Kalenderblätter enthalten jeweils eine Monatsübersicht aus dem Jahr 2009 bzw. 2010 sowie die Fotografie einer mal mehr, mal weniger leichtbekleideten Person in erotischer Pose.

Die Pin-up-Kalender der Reihe "Sugar Up" gehen auf eine Privatinitiative aus Bremen zurück. Die Idee kam den Beteiligten, als sie nach einem Geschenk für einen Freund suchten, der im Bremer Zucker Club – einem soziokulturellen Zentrum mit Club – arbeitete. Darauf spielt auch der Name an – und er idealisiert die trans*männliche Seite der Models. Alles an den Kalendern ist DIY: Von der Idee über die Inszenierung, das Modeln in den Räumen des Zucker Club bis hin zur Fotografie und Herausgabe. So entstand der erste Kalender 2008 in einer Auflage von 50 Stück. Bis 2012 wurden drei weitere Kalender produziert. Die Anzahl der Abgebildeten erhöhte sich von Jahr zu Jahr, das Spektrum queerer Ästhetik wurde größer.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."