Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1900
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- —
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 89,8 x 65,5 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2737452
Objektbeschreibung
Distinguierte Herren, Überseeschiffe und schlanke Raucherinnen gehörten ebenso zum typischen Repertoire der frühen Tabakwerbung wie die hier illustrierten „orientalischen“ Bildwelten mit Kamelreitern, Palmstränden, Haremsdamen, bärtigen Turbanträgern oder Anspielungen auf muslimische Bauformen. Plakatwerbung für Tabakprodukte hat eine lange Tradition: Mit Erfindung neuer Rauchwaren und dem massiven Anstieg des Tabakkonsums im 19. Jahrhundert hielt sie Einzug in den öffentlichen Außenraum und blieb jahrzehntelang dort präsent; erst kürzlich wurde sie in vielen Ländern verboten. In Europa wurde Tabak um 1900 – wie auch Kaffee, Kakao, Tee oder Gewürze – zu „Kolonialwaren“ gezählt. Historisch trifft die Bezeichnung wohl zu, denn im 17. und 18. Jahrhundert wurde Tabak noch teuer aus Amerika angeschifft. Im 19. Jahrhundert jedoch stammte der Rohtabak, der in immer mehr europäischen Tabakfabriken verarbeitet wurde, meist aus Anbaugebieten im südöstlichen Mittelmeerraum, insbesondere Griechenland, dem Osmanischen Reich und dem Balkan – und nur selten aus überseeischen Kolonien. „Kolonialware“ war zum Vermarktungsbegriff geworden und stand generisch für „Exotik“, Ferne, Genuss und den neuen Alltagsluxus in der imperialen Konsumgesellschaft.
Denn im Zuge der Industrialisierung fand das einstige Luxusgut Tabak massenhaft Verbreitung in Europa: Es gab ihn jetzt nicht mehr nur zum Schnupfen, Kauen, Pfeifenrauchen oder in Zigarrenform, sondern auch in Papier gewickelt als fertige Zigarette oder zum Selberdrehen – und all das zu erschwinglichen Preisen. Neue Marken sprangen wie Pilze aus dem Boden, und mit der Konkurrenz auf dem internationalen Markt vermehrte sich auch die Werbung. Die Sammlung der Frühen Plakate in der Kunstbibliothek bildet dies in großer Breite ab. Vertreten sind etwa Werbeplakate des irischen Fabrikanten Gallaher, der 1896 in Belfast die weltweit größte Tabakfabrik besaß (ID 2649379), oder des griechisch-ägyptischen Unternehmens Kyriazi Frères, das im Jahr 1901 über 103 Millionen Zigaretten exportierte (ID 2615623). Auch Dresden, das sich seit Eröffnung der Companie Laferme 1862 (ID 2835412) zum deutschen Zentrum für Tabakumschlag und Zigarettenproduktion entwickelte, ist mit zahlreichen Herstellern präsent, darunter Sulima (ID 2685416), Reunion (ID 2737452), Eckstein (ID 2679421) und Yenidze (ID 2676436). Das Yenidze-Fabrikgebäude, das die Bauform einer türkischen Moschee imitiert, steht bis heute in der Dresdner Innenstadt.
Die Fantasienamen der Marken und die Motive zahlreicher Plakate machen deutlich: Der imaginierte „Orient“ spielte eine große Rolle in der Tabakvermarktung. Plakate komponierten „orientalische“ Versatzstücke wie Kamele (Reunion), Turban (Sulima), Fez (Moslem), Kaftan (Ramses), Djellaba (Astor) oder Moschee (Manoli) oft willkürlich zu Bildern, die nicht eigentlich die referenzierten Kulturen widergaben, sondern als visuelle Ankerpunkte europäischer Vorstellungen und Projektionen eingesetzt wurden. In der Reklame entfaltete sich ein Repertoire aus romantisierten, verzerrten und verkitschten Figuren und Landschaften: Szenarien, die zugleich Wünsche und Distanz erzeugten. Tausendfach im Stadtraum plakatiert, wurden die orientalistischen Bilder der Zigarettenwerbung Teil einer globalen Vorstellungswelt – eines Imaginariums, in dem sich Fernweh, Kolonialfantasien und moderner Lebensstil kreuzten. Zwischen Dresden und Konstantinopel, zwischen Werbeplakat und Warenregal entstand ein hybrides Bild: die Zigarette als kulturelles Objekt, als ästhetisierte Spur des Kolonialen im Alltäglichen. Zum dekorativen Motivbaukasten degradiert, kamen die repräsentierten Menschen und Kulturen selbst in den Bildschöpfungen freilich nicht zu Wort.
Die imaginative Geografie „Orient“ spielt als Fantasie- und Sehnsuchtsort in der Vorstellung des weißen christlichen Westens eine bedeutende Rolle, die im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs. Der Begriff selbst, abgeleitet vom lateinischen sol oriens („aufgehende Sonne“, daher auch „Morgenland“ genannt), war nie eine geografische Realität, sondern stets eine Idee. „Orient“ diente als Gegenbild zum sogenannten „Okzident“ oder auch „Abendland“ (das ebenso wenig realgeografisch existierte) und wurde in wechselnden Zuschreibungen als arabisch-muslimisch konnotierter Kulturraum und als verallgemeinert exotistische „Fremde“ verstanden, als ein Abgrenzungstopos zur „abendländischen“ Kultur und eine Projektionsfläche für westliche, christlich konnotierte Fantasien kultureller Überlegenheit. Der Literaturtheoretiker Edward Said beschrieb dies schon 1978 in seinem einflussreichen Werk „Orientalismus“: Basierend auf eurozentrischen Grundannahmen waren Ideen von „Moderne“ und „Kultiviertheit“ das Resultat einer Konstruktion binärer Unterschiede zwischen westlichen Kulturen und dem „Rest der Welt“ (Said, S. 98). Auf diese Weise wurde Geografien und Realitäten behauptet, die faktisch nicht existierten. Gegensätze wie „Zentrum“ und „Peripherie“, „Nord“ (als Westen) und „Süd“ (als Osten), „Zivilisation“ und „Barbarei“ oder „Metropole“ und „Kolonie“ entstanden als narrative Konstrukte westlicher Macht. Die Aufklärung in Frankreich, England und Deutschland hatte zuvor angeblich rationale, tatsächlich jedoch rassistische Legitimationen geliefert (Dussel 2002, S. 222). Immanuel Kant etwa führte Tugenden wie Moral, Rationalität, Reife und Entwicklungsfähigkeit auf angebliche Charakteristika der weißen „Rasse“ zurück. In Verbindung mit seiner Naturphilosophie trug dies zum Mythos der „Bürde des weißen Mannes“ bei, demzufolge nur der weiße Mann die Autorität und Fähigkeit besitze, den Rest der Welt zu zivilisieren (Kant 1977, S. 11; Piesche 2005, S. 32ff.).
Orientalistisch-exotisierende Tabakwerbung des späten 19. Jahrhunderts ist deshalb nicht nur als Spiegel einer sich wandelnden Konsumkultur zu lesen, sondern auch als Ausdruck kolonialer Machtverhältnisse und einer eurozentrischen Weltsicht. Sie bringt die herrschenden Vorstellungen der Epoche auf grafisch-visuelle Kurzformeln und brennt diese Bilder nachhaltig ins öffentliche Gedächtnis ein.
Recherche und Text: Ibou Coulibaly Diop und Christina Thomson
Verwandte Werktexte:
_Ramses (ID 2741419)
_Manoli Kardash (ID 2638716)
_Moslem (ID 922470)
_La Roumanie (ID 2679421)
_Eckstein Zigaretten (ID 2830396)
_Esquire Problem (ID 2722386)
Zitierte Literatur:
_Edward W. Said: Orientalism, London 1978
_Peggy Piesche: „Kulturelle Identität und Kolonialität der Macht“, in: Wulf D. Hund (Hg.): Was ist Rassismus?, Hamburg 2005, S. 32–36
_Enrique Dussel: „Weltsystem und ‚Trans‘-Modernität“, in: Nepantla: Views from South 3 (2002), 2, S. 221–244.
_Peggy Piesche: „Der ‚Fortschritt‘ der Aufklärung – Kants ‚Race‘ und die Zentrierung des weißen Subjekts, in: Maisha Eggers u. a. (Hg.): Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland, Münster 2005, S. 30–39.
Ausgewählte Quellen:
_David Ciarlo: Advertising Empire. Race and Visual Culture in Imperial Germany, Cambridge 2011
_Tarık Tansu Yiğit: „Oriental Fantasies of the American Advertisement Industry during the Late 19th-Early 20th Century“, in: Journal of American Studies of Turkey, 46, 2017, S. 137–160
//Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt rund 3800 Originalplakate der Jahre 1840–1914. Diese Werkgruppe wurde 2021 vollständig digitalisiert, ermöglicht durch die Deutsche Digitale Bibliothek im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderten Programms NEUSTART KULTUR. Gleichzeitig wurde eine dekoloniale Inventur des Bestands durchgeführt, die im Forschungsprojekt „Koloniale Kontexte im Frühen Plakat, 1854-1914“ mündete (Träger: Staatliche Museen zu Berlin). Die Ergebnisse der Untersuchung von 240 Pla-katen wurden in drei Teilen online publiziert: Die vorliegende Datenbank wird ergänzt durch einen kontextualisierenden Aufsatz und eine virtuelle Ausstellung, jeweils auf Deutsch und Englisch.
_Aufsatz deutsch (arthistoricum): https://doi.org/10.11588/artdok.00009513
_Essay English (arthistoricum): https://doi.org/10.11588/artdok.00009516
_Ausstellung deutsch: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/koloniale-kontexte-plakate/
_Exhibition English: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/colonial-contexts-posters/
Denn im Zuge der Industrialisierung fand das einstige Luxusgut Tabak massenhaft Verbreitung in Europa: Es gab ihn jetzt nicht mehr nur zum Schnupfen, Kauen, Pfeifenrauchen oder in Zigarrenform, sondern auch in Papier gewickelt als fertige Zigarette oder zum Selberdrehen – und all das zu erschwinglichen Preisen. Neue Marken sprangen wie Pilze aus dem Boden, und mit der Konkurrenz auf dem internationalen Markt vermehrte sich auch die Werbung. Die Sammlung der Frühen Plakate in der Kunstbibliothek bildet dies in großer Breite ab. Vertreten sind etwa Werbeplakate des irischen Fabrikanten Gallaher, der 1896 in Belfast die weltweit größte Tabakfabrik besaß (ID 2649379), oder des griechisch-ägyptischen Unternehmens Kyriazi Frères, das im Jahr 1901 über 103 Millionen Zigaretten exportierte (ID 2615623). Auch Dresden, das sich seit Eröffnung der Companie Laferme 1862 (ID 2835412) zum deutschen Zentrum für Tabakumschlag und Zigarettenproduktion entwickelte, ist mit zahlreichen Herstellern präsent, darunter Sulima (ID 2685416), Reunion (ID 2737452), Eckstein (ID 2679421) und Yenidze (ID 2676436). Das Yenidze-Fabrikgebäude, das die Bauform einer türkischen Moschee imitiert, steht bis heute in der Dresdner Innenstadt.
Die Fantasienamen der Marken und die Motive zahlreicher Plakate machen deutlich: Der imaginierte „Orient“ spielte eine große Rolle in der Tabakvermarktung. Plakate komponierten „orientalische“ Versatzstücke wie Kamele (Reunion), Turban (Sulima), Fez (Moslem), Kaftan (Ramses), Djellaba (Astor) oder Moschee (Manoli) oft willkürlich zu Bildern, die nicht eigentlich die referenzierten Kulturen widergaben, sondern als visuelle Ankerpunkte europäischer Vorstellungen und Projektionen eingesetzt wurden. In der Reklame entfaltete sich ein Repertoire aus romantisierten, verzerrten und verkitschten Figuren und Landschaften: Szenarien, die zugleich Wünsche und Distanz erzeugten. Tausendfach im Stadtraum plakatiert, wurden die orientalistischen Bilder der Zigarettenwerbung Teil einer globalen Vorstellungswelt – eines Imaginariums, in dem sich Fernweh, Kolonialfantasien und moderner Lebensstil kreuzten. Zwischen Dresden und Konstantinopel, zwischen Werbeplakat und Warenregal entstand ein hybrides Bild: die Zigarette als kulturelles Objekt, als ästhetisierte Spur des Kolonialen im Alltäglichen. Zum dekorativen Motivbaukasten degradiert, kamen die repräsentierten Menschen und Kulturen selbst in den Bildschöpfungen freilich nicht zu Wort.
Die imaginative Geografie „Orient“ spielt als Fantasie- und Sehnsuchtsort in der Vorstellung des weißen christlichen Westens eine bedeutende Rolle, die im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs. Der Begriff selbst, abgeleitet vom lateinischen sol oriens („aufgehende Sonne“, daher auch „Morgenland“ genannt), war nie eine geografische Realität, sondern stets eine Idee. „Orient“ diente als Gegenbild zum sogenannten „Okzident“ oder auch „Abendland“ (das ebenso wenig realgeografisch existierte) und wurde in wechselnden Zuschreibungen als arabisch-muslimisch konnotierter Kulturraum und als verallgemeinert exotistische „Fremde“ verstanden, als ein Abgrenzungstopos zur „abendländischen“ Kultur und eine Projektionsfläche für westliche, christlich konnotierte Fantasien kultureller Überlegenheit. Der Literaturtheoretiker Edward Said beschrieb dies schon 1978 in seinem einflussreichen Werk „Orientalismus“: Basierend auf eurozentrischen Grundannahmen waren Ideen von „Moderne“ und „Kultiviertheit“ das Resultat einer Konstruktion binärer Unterschiede zwischen westlichen Kulturen und dem „Rest der Welt“ (Said, S. 98). Auf diese Weise wurde Geografien und Realitäten behauptet, die faktisch nicht existierten. Gegensätze wie „Zentrum“ und „Peripherie“, „Nord“ (als Westen) und „Süd“ (als Osten), „Zivilisation“ und „Barbarei“ oder „Metropole“ und „Kolonie“ entstanden als narrative Konstrukte westlicher Macht. Die Aufklärung in Frankreich, England und Deutschland hatte zuvor angeblich rationale, tatsächlich jedoch rassistische Legitimationen geliefert (Dussel 2002, S. 222). Immanuel Kant etwa führte Tugenden wie Moral, Rationalität, Reife und Entwicklungsfähigkeit auf angebliche Charakteristika der weißen „Rasse“ zurück. In Verbindung mit seiner Naturphilosophie trug dies zum Mythos der „Bürde des weißen Mannes“ bei, demzufolge nur der weiße Mann die Autorität und Fähigkeit besitze, den Rest der Welt zu zivilisieren (Kant 1977, S. 11; Piesche 2005, S. 32ff.).
Orientalistisch-exotisierende Tabakwerbung des späten 19. Jahrhunderts ist deshalb nicht nur als Spiegel einer sich wandelnden Konsumkultur zu lesen, sondern auch als Ausdruck kolonialer Machtverhältnisse und einer eurozentrischen Weltsicht. Sie bringt die herrschenden Vorstellungen der Epoche auf grafisch-visuelle Kurzformeln und brennt diese Bilder nachhaltig ins öffentliche Gedächtnis ein.
Recherche und Text: Ibou Coulibaly Diop und Christina Thomson
Verwandte Werktexte:
_Ramses (ID 2741419)
_Manoli Kardash (ID 2638716)
_Moslem (ID 922470)
_La Roumanie (ID 2679421)
_Eckstein Zigaretten (ID 2830396)
_Esquire Problem (ID 2722386)
Zitierte Literatur:
_Edward W. Said: Orientalism, London 1978
_Peggy Piesche: „Kulturelle Identität und Kolonialität der Macht“, in: Wulf D. Hund (Hg.): Was ist Rassismus?, Hamburg 2005, S. 32–36
_Enrique Dussel: „Weltsystem und ‚Trans‘-Modernität“, in: Nepantla: Views from South 3 (2002), 2, S. 221–244.
_Peggy Piesche: „Der ‚Fortschritt‘ der Aufklärung – Kants ‚Race‘ und die Zentrierung des weißen Subjekts, in: Maisha Eggers u. a. (Hg.): Mythen, Masken und Subjekte. Kritische Weißseinsforschung in Deutschland, Münster 2005, S. 30–39.
Ausgewählte Quellen:
_David Ciarlo: Advertising Empire. Race and Visual Culture in Imperial Germany, Cambridge 2011
_Tarık Tansu Yiğit: „Oriental Fantasies of the American Advertisement Industry during the Late 19th-Early 20th Century“, in: Journal of American Studies of Turkey, 46, 2017, S. 137–160
//Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt rund 3800 Originalplakate der Jahre 1840–1914. Diese Werkgruppe wurde 2021 vollständig digitalisiert, ermöglicht durch die Deutsche Digitale Bibliothek im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderten Programms NEUSTART KULTUR. Gleichzeitig wurde eine dekoloniale Inventur des Bestands durchgeführt, die im Forschungsprojekt „Koloniale Kontexte im Frühen Plakat, 1854-1914“ mündete (Träger: Staatliche Museen zu Berlin). Die Ergebnisse der Untersuchung von 240 Pla-katen wurden in drei Teilen online publiziert: Die vorliegende Datenbank wird ergänzt durch einen kontextualisierenden Aufsatz und eine virtuelle Ausstellung, jeweils auf Deutsch und Englisch.
_Aufsatz deutsch (arthistoricum): https://doi.org/10.11588/artdok.00009513
_Essay English (arthistoricum): https://doi.org/10.11588/artdok.00009516
_Ausstellung deutsch: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/koloniale-kontexte-plakate/
_Exhibition English: https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/colonial-contexts-posters/
Letzte Aktualisierung: 04.05.2026
Kontakt
Einrichtung:
Kunstbibliothek
E-Mail:
kb@smb.spk-berlin.de