Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 2021
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Espartogras
- Abmessungen
- Länge x Durchmesser: max. 30 x 15 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2780495
Objektbeschreibung
Handbesen aus hellem, getrocknetem Esparto-Gras. An einem Ende ist ein geflochtener Knauf mit kleiner Schlinge zum Aufhängen. Dem Knauf schließt sich eine Umwicklung aus gezwirnter Esparto-Schnur an, sie hält die Besenhalme fest beisammen.
Evey Kwong studierte graphic design, schloss das Studium 2013 ab und arbeitet seit 2018 als screen Designerin in Berlin. Daneben reist sie zu Künstlerin in Asien und Europa, wo sie besondere Formen des Kunsthandwerks interessieren. Sie rief die Initiative Future Primative (https://futurprimitiv.org/) ins Leben. Besonders interessiert sie sich für Besen aus Naturmaterial, für ihre Herstellung und Geschichte weltweit. Dazu hat sie eigens ein Archiv angelegt.
Die spanische Art Handbesen zu machen lernte sie bei Carlos Fontallis Ortiz. Sie beruht auf Traditionen aus Albacete und Murcia. Das Material dafür ist Esparto, welches auch in seiner rauen Variante verwendet wird. Zum Binden wird eine Nadel verwendet und spezielle Knoten halten den Besen zusammen.
Die Herstellungsmethode beiden anderen Besen kommt aus den Schweizer Alpen. Evey Kwong hat sie bei Margrit Linder gelernt, die sich dort für die Bewahrung des nationalen Handwerkserbe einsetzt. Diese Besen sind aus Blauem Pfeifengras (Molinia caerulea). Die langen, knotenlosen Halme hat man früher auch zum Pfeife putzen verwendet. Ähnliche Besen gibt es auch anderenorts, etwa auf dem afrikanischen Kontinent und in Zypern.
Evey Kwong studierte graphic design, schloss das Studium 2013 ab und arbeitet seit 2018 als screen Designerin in Berlin. Daneben reist sie zu Künstlerin in Asien und Europa, wo sie besondere Formen des Kunsthandwerks interessieren. Sie rief die Initiative Future Primative (https://futurprimitiv.org/) ins Leben. Besonders interessiert sie sich für Besen aus Naturmaterial, für ihre Herstellung und Geschichte weltweit. Dazu hat sie eigens ein Archiv angelegt.
Die spanische Art Handbesen zu machen lernte sie bei Carlos Fontallis Ortiz. Sie beruht auf Traditionen aus Albacete und Murcia. Das Material dafür ist Esparto, welches auch in seiner rauen Variante verwendet wird. Zum Binden wird eine Nadel verwendet und spezielle Knoten halten den Besen zusammen.
Die Herstellungsmethode beiden anderen Besen kommt aus den Schweizer Alpen. Evey Kwong hat sie bei Margrit Linder gelernt, die sich dort für die Bewahrung des nationalen Handwerkserbe einsetzt. Diese Besen sind aus Blauem Pfeifengras (Molinia caerulea). Die langen, knotenlosen Halme hat man früher auch zum Pfeife putzen verwendet. Ähnliche Besen gibt es auch anderenorts, etwa auf dem afrikanischen Kontinent und in Zypern.
Letzte Aktualisierung: 07.07.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de