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Ident. Nr.: N (25 O) 66/2021

ObjID: obj:2785378

Details (Expert)

Datierung
2021
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: ca. 30 x 20 x 15 cm

Objektbeschreibung

Die ungefütterte Kappe mit Schirm (Basecap) ist aus wasserfestem Spezialpapier geflochten. Der Flechtansatz ist von einem Knopf in der Mitte verdeckt. Die breiter werdenden, leicht gebogenen Streifen von heller, blaugrüner Farbe (mint) werden gleichmäßig über eins unter eins zu einem regelmäßigen flachen Geflecht verflochten, der Schirm schließt sich nahtlos an. An der Innenseite sind die Streifen mit Metallnieten an einem kräftigerem Papierstreifen, dem Kopfband befestigt. 

Die Kappe ist ein Werk von Adrianus Kundert, der bis 2015 die Design Academy in Eindhoven absolvierte. Sie ist eines der ersten sechs Caps, die Kundert im Juni 2021 als Farb-Protopypen für eine Ausstellung in Rotterdam schuf. Er hat dieses Cap im Sommer 2021 selbst viel getragen, beispielsweise bei einem Festival und beim Radfahren. Später entwickelte er ein größenverstellbares Modell und hat davon 70 Stück verkauft. 
Adrianus Kundert vernetzt sich mit anderen Flechtern und Designern, beispielsweise auf Instagram mit Jamie Wolfort aus Toronto/Kanada. In den Niederlanden engagiert er sich im 2012 gegründetem Crafts Council Nederland. 
Papier ist für ihn ein gern genutztes Material, es ist preiswert und in schönen Farben zu haben. Inspiriert wurde er u.a. durch ein Büchlein über dänische Papierflechtarbeiten. Wie bei einem Puzzle liebt es es, Teile zusammenzufügen und daraus etwas neues entstehen zu lassen. Die ersten Materialien hat er noch mühsam mit der Hand ausgeschnitten, inzwischen spielt der Computer mit den Möglichkeiten des 3D-Zeichnens und Ausschneidens eine entscheidende Rolle bei seinen Arbeiten. 

Letzte Aktualisierung: 24.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."