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Ich will leben. Kampf dem Atomtod

Ident. Nr.: N (31 O) 69/2021

ObjID: obj:2792388

Details (Expert)

Datierung
1970/80
Geografische Bezüge
Material / Technik
Blech, Kunststoff, bedrucktes Papier
Abmessungen
Durchmesser: 4 cm

Objektbeschreibung

Runder Ansteckbutton, bedruckt mit dem CND-Friedenssymbol und dem Schriftzug "Ich will leben" (obenhalb) und "Kampf dem Atomtod" (unterhalb) - alles in Weiß auf dunkelblauem Hintergrund. Der Ansteckbutton besteht aus der Grundfläche mit Anstecknadel (beides Metall), dem Buttonaufdruck aus Papier und dem Buttonschutz aus Kunststoff.
Das CND-Friedensymbol (engl.: Campaign for Nuclear Disarmament) wurde 1958 vom britischen Künstler Gerald Holtom für den weltweit ersten Ostermarsch von London zum Kernwaffenzentrum in Adlermaston entworfen.
Motiv gehört zum klassischen Repertoire von Accessoires der internationalen Anti-Atomkraft-Bewegung seit den 1970er Jahren, auch in der Bundesrepublik Deutschland. Anti-Atomkraft-Bewegung – Wikipedia,11.07.2022

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.