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Ident. Nr.: I D 53440 a

ObjID: obj:2799466

Details (Expert)

Datierung
Datierung: 20. Jh.(Anfang)
Geografische Bezüge
China,
Land
Material / Technik
Pergament, bemalt; Bambus; Metall
Abmessungen
Höhe: 37,5 cm

Objektbeschreibung

Figur aus dem chinesischen Schattentheater (皮影戏; píyǐngxì).

Menschliche Figuren bestehen im chin. Schattentheater traditionell aus bis zu neun beweglichen Teilen (Kulissen und Gegenstände sind dagegen meist aus einem Stück gefertigt), wobei paarweise vorkommende Teile nur einfach gezählt werden. Es handelt sich hierbei um: 

  • den Kopf (meist abnehmbar und auf verschiedenen Körpern zu verwenden)
  • den Oberkörper
  • das Gesäßteil
  • Oberarm
  • Unterarm
  • Hand (in manchen Stilen zweiteilig)
  • Bein (in manchen Stilen zweiteilig)
  • In Sichuan wird oft auch die Kopfbedeckung extra geschnitten.

Meist werden die Figuren im Seitenprofil dargestellt. Kleidung, Haar- und Barttracht orientieren sich am Vorbild der „großen“ Oper des jeweiligen Regionaltyps. Die Größe die Figuren beträgt 40–70 cm im Weststil und 20–47 cm im Osten. Aufbewahrt werden die Figuren in flachen Mappen (bao), die wiederum gemeinsam mit der übrigen Ausstattung in Kisten oder Bündeln transportiert werden.

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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4 teilig, Brettschenwebstuhl für Baumwollgürtel.Bespannter Webstuhl, um weißes und dunkelblaues Baumwollgarn zu einem Gürtel mit Streifenmuster zu verweben. Kettbaum und Webschwert sind mit Schnitzereien versehen.Herstellung der TextilienDie Herstellung von Textilien, von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück, gehört zur Domäne der Frauen. Aufgrund der klimatischen Bedingungen in den nördlichen Breitengraden, in denen die Ainu leben, werden die Fasern vor allem aus dem Bast von Bäumen, hauptsächlich Ulmen, aber auch Linden, gewonnen. Die Rinde wird direkt vom Baum abgeschält, während er noch steht, und der Bast, die faserige Innenschicht, wird von der dunklen Rinde auf der Außenseite getrennt. Diese Fasern werden gekocht und zerstoßen, um sie weicher zu machen. Anschließend wird der Bast in feinere Fasern geteilt und schließlich zu Fäden verzwirnt. Die von den Ainu verwendete Webausrüstung ist einfach. Die Weberin hängt die gebündelten Kettfäden mit einem Haken an den Hauspfeiler oder im Sommer an einen Baum und legt sich einen Gürtel um den Rücken, um die Spannung der Fäden aufrechtzuerhalten. Die Stoffbahnen werden zu einer Art Mantel zusammengenäht, ähnlich wie bei einem Kimono, und mit bandartigen Applikationen aus importierter japanischer Baumwolle verziert, die anschließend bestickt werden. Diese Applikationen verlaufen entlang der Säume, den Öffnungen des Kleidungsstücks, und sind auf dem Rücken angebracht. Sie haben einen apotropäischen Charakter und sollen den Träger des Gewandes vor dem Bösen schützen.

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}