Sisal Das blonde Gold Afrikas. Die Tat des Dr. Hindorf
Ident. Nr.: N (62 D) 89/2021
ObjID: obj:2849379
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1943
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Papier, Druck, Karton, Leinenrücken
- Abmessungen
- Höhe x Breite x Tiefe: 19,3 x 12,8 x 3 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/2849379
Objektbeschreibung
Belletristisches Buch von Paul Coelestin Ettighoffer: „Sisal. Das blonde Gold Afrikas. Die Tat des Dr. Hindorf.“ Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh, 1943. 1. Auflage, 268 Seiten, in Halbleinen gebunden. Buchdruck auf holzhaltigem Papier, mit zahlreichen gedruckten schwarz-weiß Fotos. Auf dem Cover die Abbildung einer Sisalpflanze sowie einer Person of Color, die diese erntet.
„Von Dr. Hindorf autorisierte Darstellung. Auf Grund von Aufzeichnungen, Erinnerungen und Briefen. Die Bilder stellte, soweit sie nicht aus dem Besitz Dr. Hindorfs und P. C. Ettighoffers stammen, die Reichskolonialbund-Bildstelle, Berlin zur Verfügung." (Zitat 3. Umschlagseite).
Das Werk behandelt den Lebensweg von Dr. Richard Hindorf (1863-1954) in Bezug auf den Anbau von Sisal in Afrika. Der Agrarwissenschaftler Hindorf spielte um 1900 eine bedeutende Rolle bei der Einführung und Durchsetzung des massenhaften Sisal-Anbaus in Ostafrika. Ettighoffer schreibt im Stil seiner Zeit und weitgehend unkritisch über Hindorf und den beginnenden Sisal-Anbau. Sisalsetzlinge wurden von Hindorf illegal vom amerikanischen Kontinent über Hamburg in die Forschungsstation Amani in der damaligen Kolonie Deutsch Ost-Afrika gebracht und dort in Plantagen angebaut. Die lokale Bevölkerung wurde dabei ausgebeutet.
„Von Dr. Hindorf autorisierte Darstellung. Auf Grund von Aufzeichnungen, Erinnerungen und Briefen. Die Bilder stellte, soweit sie nicht aus dem Besitz Dr. Hindorfs und P. C. Ettighoffers stammen, die Reichskolonialbund-Bildstelle, Berlin zur Verfügung." (Zitat 3. Umschlagseite).
Das Werk behandelt den Lebensweg von Dr. Richard Hindorf (1863-1954) in Bezug auf den Anbau von Sisal in Afrika. Der Agrarwissenschaftler Hindorf spielte um 1900 eine bedeutende Rolle bei der Einführung und Durchsetzung des massenhaften Sisal-Anbaus in Ostafrika. Ettighoffer schreibt im Stil seiner Zeit und weitgehend unkritisch über Hindorf und den beginnenden Sisal-Anbau. Sisalsetzlinge wurden von Hindorf illegal vom amerikanischen Kontinent über Hamburg in die Forschungsstation Amani in der damaligen Kolonie Deutsch Ost-Afrika gebracht und dort in Plantagen angebaut. Die lokale Bevölkerung wurde dabei ausgebeutet.
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.de