Logo

Staatliche Museen, Islamische Abteilung, Inventar 1-1650

Ident. Nr.: IV_ISL-B_SLG_NC_00001-01650_LZ_1891-1911

ObjID: obj:2879448

Credit: Provenienz und Bestand. Online-Publikation der Erwerbungsbücher und Zugangsverzeichnisse der Staatlichen Museen zu Berlin. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Details (Expert)

Beteiligte
zugeschrieben: Museum für Islamische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin (1968),
Folgeherausgeber*in
Zuschreibung unsicher: Königliche Museen zu Berlin, Islamisches Museum (1904–1939),
Verfasser*in
Zuschreibung unsicher: Kurt Erdmann (09.09.1901–30.09.1964),
Schreiber*in
Zuschreibung unsicher: Ernst Kühnel (1882 - 1964),
Schreiber*in
Zuschreibung unsicher: Simon, Eduard (1865-1929 (Geburtsjahr auch 1864 (NDB)) ),
Schreiber*in
Datierung
Entstehungsjahr: 1891
Entstehungszeit: 1891-1911?
Zugangszeitraum: 1891-1911
Weitere Titel
Sammlungstitel: Staatliche Museen, Islamische Abteilung, Inventar 1-1650
Museum für Islamische Kunst: Inventar I. 1-I. 1650
Geografische Bezüge
Verwendungsort: Berlin
Entstehungsort: Berlin
Material / Technik
—
Abmessungen
Höhe x Breite: 44 x 30 cm (1)

Objektbeschreibung

Kollationsvermerk: handschriftlich ohne Seitenzahlen, doppelseitiger Scan einschl. Einband mit 243 Seiten. Führende Laufnummer, mit zusätzlichen Bezeichnungen (z.B. a, b, c o.ä.), Start-Ende: I. 1-I. 1650

https://doi.org/10.11588/diglit.67646

Enthält: Erwerbungsbücher der Staatlichen Museen zu Berlin

Letzte Aktualisierung: 17.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

Weitere Objekte aus den Sammlungen

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.