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Ident. Nr.: N (7 S) 52/2022

ObjID: obj:2889462

Details (Expert)

Beteiligte
Antonio Salmerón,
Hersteller*in
Datierung
Anfang 21. Jh.
Geografische Bezüge
Material / Technik
Espartogras, geflochten
Abmessungen
Länge x Durchmesser: 26 x 19 cm
Länge: 112 cm

Objektbeschreibung

Der geflochtene Korb hat einen Hohlkörper von etwa 26cm Länge und einen Durchmesser von rund 19cm. Er kann an einer Schlaufe getragen werden, diese ist ca. 112 cm lang. Geflochten wurde der Korb in einem durchbrochenen Muster aus Espartogras.

Solche Körbe wurden in Murcia traditionell zum Sammeln von (essbaren) Schnecken verwendet. Die noch lebenden Tiere werden über einen bestimmten Zeitraum in dem Korb aufbewahrt, so dass sie sich durch die Löcher des Korbs entleeren können. Anschließend werden sie gekocht.

Der Korb wurde für die Ausstellung "Murcia: Im Garten Europas" (2021-2022) des MEK angefertigt. Der Kunsthandwerker, der den Korb geschaffen hat, lebt auf dem Land nahe der Kleinstadt Cieza in der spanischen Region Murcia. Die Technik des Flechtens mit Espartogras hat er von älteren Bewohner*innen der Gegend gelernt. Er fertigt traditionelle Stücke wie Körbe und entwirft eigene Designs. Seine Werke verkauft er auf Märkten oder über Mundpropaganda.


Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."